Das Wagnis Leben

18-Plakat-kleinFabienne, Lisa, Steffi und Laura wurden mit 14 Jahren schwanger. Die Berliner Regisseurin Cornelia Grünberg hat die jungen Frauen seitdem mit der Kamera begleitet. Ihr Dokumentarfilm „14 – Erwachsen in neun Monaten“ zeigte 2013 in ehrlichen Bildern den Kampf um die Entscheidung für oder gegen die Abtreibung, den Alltag der werdenden Mütter, ihrer Familien und den Weg der Babys ins Leben. Nun ist der zweite Film der Reihe 14-18-28 erschienen. „18 – Wagnis Leben“ ist eine Bestandsaufnahme der Situation, in der die jungen, jetzt volljährigen Frauen, leben. 

Glück und Überforderung, Ehrgeiz und Scheitern bestimmen den Alltag. Weil die vier Mütter so jung sind, fühlen sie sich oft isoliert und abhängig. Und ihre Mitschüler haben ganz andere Dinge im Kopf als das verantwortungsvolle, kräftezehrende Leben mit einem Kleinkind. Die vier gehen an ihre Grenzen, aber sie geben nicht auf. Sie kämpfen sich voran - die eine in kleinen, die andere in größeren Schritten. Ihre Wege könnten unterschiedlicher nicht sein.

Lisa mal drei

09Lisa-FilmbildLisas Familie zog bald nach der Geburt ihrer Tochter nach Hawaii um, ihr Vater arbeitet bei der US-Army. Inzwischen hat die 18-Jährige drei Kinder, die sie mit Hilfe ihrer Eltern und Geschwister groß zieht. Die Schule hat sie nicht mehr geschafft, das wurmt sie inzwischen. Doch das Leben mit drei Kindern fordert sie. Lisa denkt laut darüber nach, dass das dritte Kind vielleicht doch nicht hätte kommen sollen. „Auch wenn es das Süßeste der Welt ist und das Schönste.“

Fabienne ist auf dem Weg

02Fabienne-FilmbildFabienne hatte einen sehr schwierigen Start. Als ihr Sohn Valentin zur Welt kommt, ist seine Bauchdecke offen und Fabienne muss wochenlang an seinem Bett sitzen und um das Leben des Kleinen bangen. Sie wandelt sich eindrucksvoll von einem „bösen Mädchen“ zu einer liebevollen Mutter. Unterstützung bekommt sie vor allem von ihrer eigenen Mutter. Inzwischen hat sie die Schule beendet und macht eine Ausbildung. „Für mich ist die Schule so wichtig! Ich bin so dankbar, dass ich hier sitzen darf“, sagt sie.

Als sie endlich 18 wird, freut sie sich am meisten darüber, dass sie das Sorgerecht für Valentin bekommt. Er entwickelt sich prächtig und auch die Liebe hat Fabienne gefunden. Seit drei Jahren ist sie mit ihrem Freund zusammen, der wie ein Vater für Valentin ist und ihm „so viel Gutes wie möglich“ mit auf den Weg geben will.  

Laura hat zu kämpfen

04Laura-Filmbild-5fed2fb0b7Für Laura läuft es nicht so gut. Schule und Kind fordern ihre ganze Kraft. Die Mutter ihres Freundes klagt auf Umgangsrecht mit der Enkelin, doch Laura fühlt sich von ihr bedroht und in ihrer Erziehungskompetenz in Frage gestellt. Das Gericht entscheidet für Laura. Nach der Trennung von ihrem Freund führt der Streit um das Kind erneut vors Gericht. Der Stress in der Schule, mit dem Jugendamt, dem Ex-Freund und seiner Mutter - Laura kann dem Druck psychisch kaum standhalten. Eine Mutter-Kind-Kur gibt ihr die Kraft weiterzumachen. Auch wenn das Eis, auf dem sie steht, dünn bleibt – das Abi hat sie in der Tasche.

Steffi will raus

13Steffi-FilmbildSteffi sehnt sich nach Leben, in ihrem kleinen Dorf ist einfach nichts los. Ihr Alltag mit Kind ist eine Herausforderung, vor allem, als sie und ihr Freund sich trennen. Das Sorgerecht für den kleinen Jason hat Steffis Mutter. Es kracht, als Steffi mit einem neuen Freund auftaucht, den ihre Mutter nicht akzeptiert. Steffi zieht aus und muss Jason bei seiner Oma zurück lassen. In die Realfachschule traut  sich Steffi irgendwann nicht mehr, weg aus dem Ort kann sie nicht. Sie sucht eine eigene Wohnung und kämpft um ihren Sohn.

Die Dokumentation von Cornelia Grünberg besticht auch im zweiten Teil durch Ehrlichkeit und einen unverstellten, niemals aufdringlichen Blick auf die Porträtierten. Sie zeigt die Lebenswelt der jungen Frauen und ihrer Kinder, ihrer Freunde und Familien. Die natürliche Nähe des Teams lässt leise Töne, Blicke und Gesten zu, die oft mehr sagen als manches Wort. Konflikte und berührende Momente werden gezeigt - obwohl die Kamera dabei ist, hält sie respektvoll Abstand. Aus den Mädchen sind inzwischen junge Frauen geworden, die versuchen, ihr Leben zu meistern und ihren Kindern gute Mütter zu sein. Ihre Beziehungen zu den Vätern der Babys sind gescheitert, die Großeltern bieten Unterstützung im Alltag. Doch die Abhängigkeit hat Tücken: Fabienne beklagt, dass man sie als minderjährige Mutter im Krankenhaus nicht ernst genommen habe. Stattdessen sprachen die Ärzte nur mit ihrer Mutter über Valentin. Jugendamt, Sorgerecht, Schule, neuer Freund, Kind, Verantwortung – die jungen Frauen haben viele Aufgaben zu bestehen.

Cornelia Grünberg wird das Langzeitprojekt mit „Zehn“ ergänzen. So alt werden die Kinder der vier Frauen im nächsten Film sein. Wo stehen ihre Mütter dann? Wie haben sich die Kinder entwickelt? Ist aus ihren Träumen Realität geworden? Ist es noch Thema, wie jung Fabienne, Steffi, Lisa und Laura waren, als sie ihre Kinder bekamen? 


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