Jugendmedienschutz beginnt nicht erst am Endgerät

Deutscher Familienverband fordert, Provider mit kostenlosen Netzwerkfiltern in die Pflicht zu nehmen

(Berlin). Der Deutsche Familienverband (DFV) unterstützt die Bestrebungen von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) zur Anpassung des Jugendmedienschutzes an die Bedingungen des 21. Jahrhunderts. Zugleich fordert der DFV den Gesetzgeber auf, den Jugendschutz nicht erst per vorinstallierter Software auf PC, Tablets oder Smartphones zu beginnen, sondern bereits die Provider zur Installation von kostenlosen Netzwerkfiltern zu verpflichten.

„Das Internet ist Teil unseres Lebens geworden. Bereits kleine Kinder nutzen es alltäglich und geradezu selbstverständlich“, sagt DFV-Vizepräsident Siegfried Stresing. „Das Internet liefert nicht nur Wissen, Kommunikation und Unterhaltung, es kann auch Quelle sein für Mobbing, Hetze, Gewalt und sexuelle Anmache.“ Dem Deutschen Familienverband ist die Sicherheit im Netz ein besonderes Anliegen. „Kinder und Jugendliche brauchen sichere Räume und eine pädagogische Begleitung bei der Internet-Nutzung, die sie befähigt, ungeeigneten Inhalten selbst aus dem Weg zu gehen“, so Stresing.

Neben diesem „Selbstschutz durch Befähigung“ stehen auch Provider in der Pflicht, Heranwachsende wirksam vor jugendgefährdenden Inhalten zu schützen und den Zugang junger Menschen zu Pornografie, drastischer Gewalt und Extremismus einzuschränken. Der Deutsche Familienverband macht sich dabei für eine Regelung stark, die die Netzbetreiber in die Verantwortung nimmt und bereits auf der Anbieterseite technische Maßnahmen zur Deaktivierung jugendgefährdender Inhalte vorsieht. „In Großbritannien wird ein solches Modell seit langem mit Erfolg praktiziert. Es schützt Kinder und Jugendliche, bevor indizierte oder nicht altersgemäße Seiten sie erreichen und gefährden“, sagt Stresing.

Für gänzlich ungeeignet hält er dagegen den Einsatz einer auf Tablets und Smartphones vorinstallierten Schutzsoftware. „Entsprechende Filterprogramme können entweder von den jungen Nutzern außer Kraft gesetzt werden oder sie sind durch regelmäßig erforderliche Aktualisierungen schwer zu handhaben“, kritisiert Stresing. Außerdem stoßen Eltern zunehmend an praktische Grenzen in der technischen Umsetzung sicherer Surfumgebungen.

In einem Beitrag für die Fachzeitschrift „JugendMedienSchutz Report“ hatte Stresing bereits vor drei Jahren einen verantwortungsbewussten Jugendmedienschutz in Deutschland gefordert.

25. Oktober 2018

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