Der Traum vom Eigenheim

Haus freistehend kleinDie Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen groß. Vor allem Familien schufen sich in der Vergangenheit mit einem Eigenheim nicht nur genug Wohnraum für ihre Kinder, sondern investierten zugleich in eine sicherere Zukunft. Bis einschließlich 2005 unterstützte die staatliche Eigenheimzulage Bauwillige dabei, sich ein Eigenheim zu schaffen. Zuschläge pro Kind garantierten, dass sich auch große Familien an den Hausbau oder den Kauf einer Eigentumswohnung wagen konnten. Doch 2006 kam das Aus für die Zulage. Immer weniger Familien haben nun angesichts familienblinder Steuern und Abgaben genug Kapital und Einkommen, um Kredite abzuzahlen und Eigentum zu bilden.

Den Traum von den eigenen vier Wänden lebten 2013 insgesamt 43 Prozent der bundesweit 40 Millionen Haushalte (Eigenheim, Eigentumswohnung, Mehrfamilienhaus). Laut Statistischem Bundesamt gibt es große Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern: Während in Westdeutschland 30 Prozent der Haushalte im eigenen Einfamilienhaus lebten, waren es in Ostdeutschland nur 23 Prozent. In Bezug auf selbstgenutztes Wohneigentum überhaupt reichte die Spanne von 31 Prozent im Ostteil des Landes bis zu 46 Prozent im früheren Bundesgebiet.  

Fakt ist, vielen Familien bleibt am Monatsende zu wenig Geld in der Haushaltskasse. Dass sie sich ihren Traum vom Wohneigentum immer seltener erfüllen können, liegt einerseits an der mangelnden staatlichen Bauförderung für Familien. Zusätzlich belasten Steuern und Abgaben das Familienportemonnaie. Jahr für Jahr wird das frei verfügbare Einkommen der Haushalte geringer – vor allem, wenn zwei, drei oder mehr Kinder zu versorgen sind. Der Horizontale Vergleich zeigt auf einen Blick, wie groß die finanzielle Belastung von Familien ist: Von einem Durschnittseinkommen kann schon eine vierköpfige Familie längst nicht mehr leben.

Familien wollen und müssen die Möglichkeit haben, ihre Existenz selbst zu sichern und für sich zu sorgen. Auf das selbst erwirtschaftete Existenzminimum aller Familienmitglieder darf vom Staat nicht über Steuern und Abgaben zugegriffen werden. Allein zu viel erhobene Beiträge in den Sozialversicherungen setzen Eltern finanziell sehr unter Druck. Bei einem beitragsfrei zu stellenden Kinderfreibetrag von rund 8000 Euro/Jahr (wie im Steuerrecht) zahlen Eltern derzeit 238 Euro zu viel erhobene Beiträge pro Kind und Monat. Die gemeinsame Kampagne des DFV und des Familienbunds der Katholiken „Wir jammern nicht – wir klagen!“ macht sich deshalb für familiengerechte Beiträge stark. Mehr als 2000 Familien unterstützen die Kampagne inzwischen. 


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