Wohnen: Ein Grundbedürfnis wird zum Luxus!

HomeDie meisten Menschen wünschen sich einen angemessen großen, schönen Wohnraum. Das gehört zur Lebensqualität. Doch der Wohnungsmarkt ist leergefegt, vor allem in den Ballungszentren. Die Mieten steigen und steigen und um den begehrten Mietvertrag zu unterschreiben, nehmen potentielle Bewerber selbst Staffel- und Indexmieten in Kauf. Vor allem Familien ziehen den Kürzeren, denn sie brauchen große Wohnungen und konkurrieren oft mit gut situierten Singles und Paaren. Viele Vermieter wollen aus „Rücksicht“ auf andere Mieter keine Kinder im Haus: Zu laut, zu wild, zu schmutzig.

Große Wohnungen sind Mangelware

2011 standen in Deutschland 4,4 Prozent aller Wohnungen leer, berichtet der Datenreport 2016. Das ist ein Sozialbericht, der von der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin und dem Sozio-ökonomischen Panel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung herausgegeben wird. Vor allem in den ostdeutschen Ländern bleiben Wohnungen unvermietet (8 Prozent), am wenigsten in den Stadtstaaten der Republik. Während kleine Wohnungen unter 40 Quadratmetern häufiger nicht vermietet sind (8 Prozent), sind große Wohnungen ab 120 Quadratmetern - also Familienwohnungen - Mangelware (knapp 2 Prozent Leerstand). Im Osten fällt die Differenz mit 14 und 3 Prozent noch viel deutlicher aus. 

Wohnen mit Kindern

In fast jedem fünften der knapp 38 Millionen Privathaushalte lebten laut „Datenreport“ minderjährige Kinder. Während 58 Prozent der Paare mit Kinder(n) in Eigentum lebten, konnten nur 23 Prozent der Alleinerziehenden Wohneigentum bilden - 77 Prozent wohnten zur Miete. Unterschiede zeigten sich vor allem zwischen Familien aus Flächenländern und Stadtstaaten. In westdeutschen Flächenländern hatten 61 Prozent der Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind Wohneigentum in Besitz, in Hamburg, Bremen oder Berlin war die Quote nur halb so hoch. Der Anteil Alleinerziehender, die in Mietwohnungen leben, lag in den Stadtstaaten (89 Prozent) noch einmal deutlich höher als im Bundesdurchschnitt.

Die Miete belastet das Budget empfindlich

Durchschnittlich wenden Mieterhaushalte zwischen 25 und 31 Prozent für die Bruttokaltmiete auf. Je geringer das Einkommen, desto stärker belastet der Mietposten das Budget. Am deutlichsten ist die so genannte Mietbelastungsquote bei den Alleinerziehenden. Sie liegt mit 33 Prozent am höchsten, bei Paarfamilien mit mindestens einem minderjährigen Kind beträgt sie 23 Prozent. Befragt nach der subjektiven Belastung (keine, eine gewisse oder eine große Belastung) durch die Miete gaben 57 Prozent der Befragten an, eine gewisse Belastung zu spüren, weitere 17 Prozent fühlten sich sogar einer großen Belastung ausgesetzt. Vor allem in unteren Einkommensgruppen wog die Belastung schwer.

Unterdessen berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung über ungenutzte Gelder für den Sozialwohnungsbau. Entsprechende Bundesmittel würden von den Ländern nicht genutzt..


 Sie möchten unser Engagement für Familien unterstützen? Werden Sie FördermitgliedDFVRhomben ohne Schriftzug orange


Newsletter abonnieren!


Sie suchen Aktuelles rund um die Themen Eltern, Kinder, Urlaub, Gesundheit, Familienförderung und zu unseren gemeinnützigen Projekten und Kampagnen?

Dann sind sind Sie hier richtig! Abonnieren Sie unseren kostenlosen DFV-Newsletter und bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand!

DFVRhomben ohne Schriftzug orangeDer Familien-Newsletter des Deutschen Familienverbandes.
Jetzt kostenlos anmelden!

Newsletter des DFV

DFVRhomben ohne Schriftzug orangeZu den aktuellen Pressemitteilungen des Deutschen Familienverbandes.
Hier findet sich auch das PM-Archiv.

Pressedienst DFV

captcha 

Ihre Daten werden ausschließlich für unseren Newsletter verwendet und nicht weitergegeben. Sie können der Nutzung jederzeit widersprechen, z.B. durch Klick auf "stornieren" am Ende jeder Email. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt, eine absolute Sicherheit können wir jedoch nicht gewährleisten.

Unser Leitmotiv

Der Deutsche Familienverband (DFV) ist der größte bundesweite Zusammenschluss von Familien, deren Interessen der DFV auf der kommunalen wie Landes- und Bundesebene vertritt. Der DFV ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden und steht allen Familien in Deutschland und allen am Wohl der Familie Interessierten
zur Mitgliedschaft offen.

Nehmen Sie Kontakt auf!

Deutscher Familienverband e.V.

Seelingstraße 58
14059 Berlin
Fon 030 - 30 88 29 60
Fax 030 - 30 88 29 61
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

DFV-Newsletter abonnieren

Sie suchen aktuelle Informationen zum Thema Familie und zur Familienpolitik? Dann abonnieren Sie unseren DFV-Newsletter! Möchten Sie zusätzlich unsere Pressemitteilungen zugesandt bekommen, machen Sie ein Häkchen beim Pressedienst DFV.

DFVRhomben ohne Schriftzug orangeDer Familien-Newsletter des Deutschen Familienverbandes.
Jetzt kostenlos anmelden!

Newsletter des DFV

DFVRhomben ohne Schriftzug orangeZu den aktuellen Pressemitteilungen des Deutschen Familienverbandes.
Hier findet sich auch das PM-Archiv.

Pressedienst DFV

captcha 

Ihre Daten werden ausschließlich für unseren Newsletter verwendet und nicht weitergegeben. Sie können der Nutzung jederzeit widersprechen, z.B. durch Klick auf "stornieren" am Ende jeder Email. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt, eine absolute Sicherheit können wir jedoch nicht gewährleisten.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen