DFV feiert 90-jähriges Jubiläum in Karlsruhe 

Klaus ZehBei strahlendem Wetter hat der Deutsche Familienverband im Mai 2014 in Karlsruhe sein 90-jähriges Jubiläum gefeiert. Zu den hochkarätigen Gästen der Festveranstaltung im AkademieHotel des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes e.V. gehörten neben der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium Caren Marks und der früheren Bundesfamilienministerin Renate Schmidt auch Professor Gregor Kirchhof, Professor Paul Kirchhof, der Hessische Sozialrichter Jürgen Borchert und Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup.

Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte den DFV als „kritischen Mahner und wertvollen Ratgeber“ an der Seite der Bundesregierung. Familien brauchten „finanzielle Sicherheit, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum, gute und zuverlässige Kinderbetreuungsmöglichkeiten, genügend Zeit für sich selbst und eine Arbeitswelt, die das Familienleben nicht zu kurz kommen lässt“, hieß es im verlesenen Grußwort der Kanzlerin.

Aus dem Bundesfamilienministerium

Caren Marks betonte in ihrer Rede drei zentrale Punkte, die die Menschen in unserem Land mit Familienleben verbinden: Solidarität und Zusammenhalt, Glück und Vielfalt. Der DFV setze sich dafür ein, dass die Familie nicht hinter den Interessen der Ökonomie zurückstehen müsse. Dass Familienpolitik zum zentralen Politikfeld in der Bundesrepublik geworden ist, dazu habe auch der Deutsche Familienverband seinen Teil beigetragen 

Caren Marks im GesprchViel sei aktuell in der Öffentlichkeit darüber diskutiert worden, was Familienpolitik koste, sagte Marks. Viel stärker solle in Zukunft aber darüber geredet werden, was Familien leisten – und wie man sie dabei effizient und effektiv unterstützen könne. Um Familien Unterstützung zu geben und ihnen zu ermöglichen, ein Leben nach ihren Vorstellungen leben zu können, brauche es gemeinschaftliches Engagement. Caren Marks würdigte den DFV als wichtigen Beobachter und Impulsgeber. Mit seiner Arbeit vor Ort gebe der Verband außerdem Familien lebensnahe Tipps und Angebote für gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen.

Gregor KirchhofAuch Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup begrüßte den DFV mit herzlichen Worten. In seiner kurzen Rede beschrieb er, wie sehr Familie, Beruf und Alltag ihn als Vater und Mann ganz persönlich herausgefordert haben. Es sei sehr wichtig, Familien Zeit zu geben und sie nicht unter Druck zu setzen.

Den Festvortrag hielt Professor Gregor Kirchhof von der Universität Augsburg. Er beschäftigte sich mit dem Thema: „Der besondere Schutz von Ehe und Familie zwischen Verfassungsanspruch und Verfassungswirklichkeit“.

Signal aus Karlsruhe

Die Festveranstaltung des DFV fand nicht zufällig in Karlsruhe statt. Am Sitz des Bundesverfassungsgerichts wollte der Deutsche Familienverband ein Signal setzen: Trotz vieler Jahrzehnte des Engagements für die Belange der Familien ist Familiengerechtigkeit in Deutschland gegenwärtig noch immer keine Realität. Was die obersten Verfassungsrichter schon im „Trümmerfrauenurteil“ 1992 forderten, ist bis heute nicht umgesetzt. Das gilt auch für drei weitere große Familienurteile (1990, 1998, 2001): Familien werden hierzulande auch 2014 noch grundgesetzwidrig benachteiligt. Eine wirklich verfassungstreue Familienpolitik würde die elterliche Leistungsfähigkeit im Steuerrecht berücksichtigen, ein familiengerechtes Sozialsystem und echte Wahlfreiheit zwischen Familie, Kinderbetreuung und Beruf ermöglichen.

Den Festakt beschloss der Wunsch, besonders engagierte Mitstreiter und Wegbegleiter des Deutschen Familienverbandes zu ehren. Mit Verdienstmedaillen ausgezeichnet wurden die frühere Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, der Bundesverfassungsrichter a.D. Professor Paul Kirchhof Landessozialrichter Jürgen Borchert aus Hessen und vom Bremer DFV Barbara Sandmann. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von einem Quartett der Dualen Hochschule Karlsruhe. 

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