Der Traum vom Eigenheim – mit dem DFV!

Dtsch3 kleinWie viele Familien würden sich den Traum vom Eigenheim gern erfüllen: Ein Zimmer für jedes Kind, eine großzügige Küche als Treffpunkt. Was heute für viele  unerschwinglich scheint, war auch vor Jahrzehnten für die meisten Familien allein eine Nummer zu groß. Mit dem DFV gemeinsam aber konnte so manche Familie ihren Traum wahr machen. Seit 1957 half der Verein seinen Mitgliedern, Wohneigentum zu schaffen. Er unterstützte, indem er Grundstücke zu günstigen Konditionen vermittelte, er schaltete Bauträger ein, erstellte und überwachte Finanzierungspläne. Vor allem, wenn es um kinderreiche Familien ging, versuchte der DFV, alles möglich zu machen. 1971 gründeten 51 Mitglieder des Verbandes die Familien-Wohnungsbau-Genossenschaft in Leverkusen. Mit viel ehrenamtlichem Engagement wurde gemeinsam gebaut: Am Frischenberg, im Taubenweg, Auf dem Bruch, Am Heidkamp, Auf dem Herberg und in der Pommernstraße.

Ein Beispiel: Familie Dütsch

Joachim Dütsch kam 1973 zum DFV. Er suchte damals für seine Familie, die gerade das dritte Kind erwartete, ein eigenes Zuhause. Die Familie wollte bauen. Von einem Freund hörte er, dass der Deutsche Familienverband Unterstützung bot. Von einem „Aussteiger“ des Projektes kaufte er Genossenschaftsanteile und gelangte so auf die Warteliste. 1974 schließlich ging es los: Der Grundstein für die Gruppenbaumaßnahme Frischenberg wurde gelegt. 

Dtsch 1 kleinBis Familie Dütsch 1976 einziehen konnte, gab es allerdings noch viel zu tun. Zuerst wurde das Gelände gerodet, der Bebauungsplan zweimal geändert. Vor allem die Finanzierung stellte die Bauwilligen vor große Herausforderungen. Baugeld gab es keines und die erste Hypothek sollte mit neun Prozent Zinsen belastet sein. Das konnte kaum eine Familie aufbringen. Also kümmerte sich der DFV und beschaffte über die Kreisverwaltung öffentliche Mittel für kinderreiche Familien. 

Im Finanzierungsplan war auch die so genannte „Muskelhypothek“ festgehalten. Das bedeutete, jede Familie musste Eigenleistungen aufbringen. Und das gelang gemeinsam bestens. Joachim Dütsch schachtete selbst aus und grub Kanäle, kümmerte sich um die Elektroanlage. Andere waren firm im Einbau der Sanitäranlagen. „Jeder half Jedem“, erinnert sich Dütsch. „Das war toll.“ Ohne die Nachbarschaftshilfe wäre das Projekt nicht zustande gekommen.

Viel geschafft und auch gescheitert

1978 entsteht das Vereinshaus. Mehr als 50 Handwerker leisten ehrenamtliche Arbeit, um die Finanzierung zu sichern. „Das Haus der Familie“ beherbergt neun Altenwohnungen, eine Hausmeisterwohnung und Büroräume des DFV, der Genossenschaft und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Das Vereinshaus gibt es noch heute. Darin sind zehn Wohnungen, die Geschäftsstelle und ein Versammlungsraum, der vielfältig genutzt wird.

Doch nicht überall läuft das Bauen so mustergültig ab. Schwierigkeiten mit dem Baugrund und der Finanzierung stellen die Genossenschaft vor große Probleme. Am Heidkamp zeigt sich schmerzhaft, dass die kleine Genossenschaft mit relativ geringer Kapitalausstattung nicht genug Reserven hat. Sie wird schließlich liquidiert und geht in Konkurs. Die Geschäftseinlagen der Genossenschaftsmitglieder sind verloren.

Dennoch: Die Familienwohnungsbau-Genossenschaft hat viel Gutes erreicht. 106 Familieneigenheime wurden für Mitglieder gebaut, 14 Wohnungen für Aussiedler und Familien mit fünf und mehr Kindern entstanden. Ob so ein Projekt heute noch denkbar wäre? Joachim Dütsch zweifelt daran. „Wer heute baut, will feste Preise haben.“ Bei Nachfinanzierungen gäbe es schließlich nur Ärger und Probleme. Und die Preise seien ohnehin wahnsinnig hoch. Obwohl sein Haus heute, nach dem Auszug der drei Kinder leerer ist, genießt er die Gemeinschaft in „seiner“ Siedlung. Die Nachbarn helfen sich nämlich heute noch.


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