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Familie Zukunft für Europa: Rede des DFV-Verbandspräsidenten zur Europa-Familiendeklaration

Zum 65. Jubiläum des Landesverbandes Baden-Württemberg stellte Dr. Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), die Europa-Familiendeklaration vor. Anwesend waren Familien aus ganz Baden-Württemberg sowie Bärbl Miliech, Staatssekretärin für Soziales und Intergration in Baden-Württemberg, und Alexander Schoch, Landesvorsitzender des DFV Baden-Württemberg und Mitglied des Landtages (Bündnis 90/Die Grünen).

Vollständige Rede von DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh (12. Mai 2019)

Sehr geehrte Frau Staatssekretärin Mielich, sehr geehrter Herr Bonde, sehr geehrter Herr Abgeordneter Schoch, sehr geehrter Herr Heimann, und vor allem: Liebe Familien – und heute am Muttertag ganz besonders: Mütter – aus ganz Baden-Württemberg!  

Zunächst einmal: Herzlichen Dank für die Einladung in den Europapark Rust und herzlichen Glückwunsch zu 65 Jahren DFV in Baden-Württemberg im Dienst für die Familie. Alleine dieses große Jubiläum wäre eine eigene Rede wert! Aber wir haben noch einen weiteren hochaktuellen Anlass, auf den DFV aufmerksam zu machen: Ich darf Ihnen heute die Europa-Familiendeklaration des Deutschen Familienverbandes vorstellen. Bis zu den Europawahlen am 26. Mai und während der gesamten Legislaturperiode des Europäischen Parlaments werden wir uns damit in die Europapolitik einmischen, damit die nächsten fünf Jahre in Europa Jahre für die Familie werden.

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Zwischenbilanz Baukindergeld

Das meiste Baukindergeld ist bislang an Familien mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen zwischen 20.000 und 30.000 Euro gegangen. 22,3 Prozent des Volumens flossen an diese Zielgruppe, wie aus der Antwort (19/9620) der Bundesregierung hervorgeht. Insgesamt wiesen 37 Prozent der geförderten Haushalte ein zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen von bis zu 30.000 Euro nach, 58 Prozent bis zu 40.000 Euro. Vor diesem Hintergrund verwehrt sich die Bundesregierung gegen Aussagen, von der Maßnahme profitierten vor allem die oberen Einkommen. 

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Grunderwerbsteuer: Wie Bundesländer das Wohnen für Familien teuer machen

Heimann Farbe1 500 Photo und Design Studio Klamvon Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer 

Bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Städten längst zu einer „begehrenswerten Ware“ geworden. Völlig überteuerte und unrealistische Mietpreise oder gar Bestechung von Maklern und Vermietern gehören inzwischen zur bitteren Realität von Wohnungssuchenden. Familien haben es hier oft besonders schwer. Sie konkurrieren mit Singles und Paaren, die keine finanzielle Verantwortung für Kinder tragen oder haben Nachsehen bei Vermietern, die sich keinen „Kinderlärm“ im Treppenhaus wünschen.

Familien brauchen familiengerechten Wohnraum – und sie brauchen bezahlbaren Wohnraum. Da liegt es angesichts kaum bezahlbarer Mieten nahe, sich den Traum der eigenen vier Wände zu erfüllen. Das eigene Haus bedeutet Altersvorsorge, gelebte Freiheit und Wohnen nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zugleich. 

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Überall gut leben: Gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen

Petra Uertz Nachweis Lentner FuG-VerlagJPGEin Gastbeitrag von Petra Uertz, Bundesgeschäftsführerin des Verbandes Wohneigentum

Die Bundespolitik hat die Aufgabe wiederentdeckt, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, und im Sommer 2018 hierzu eine Kommission berufen. Es geht nicht nur um Ausgleich von ost- und westdeutschen Verhältnissen. Aktuell soll den ländlichen Räumen insgesamt mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Nach jahrelanger Konzentration auf „die Stadt“, vor allem auf die Entwicklung des Wohnungsmarkts in boomenden Großstädten, stellt man fest: von 83 Millionen Menschen leben 55 Millionen immer noch auf dem Land. Auf dem Land oder in ländlichen Räumen heißt, sowohl in Dörfern als auch Klein- und Mittelstädten.

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G. Koolmann Portraitschwarzweiss

DFV trauert um seinen Ehrenpräsidenten Günther Koolmann

Der Deutsche Familienverband trauert um seinen Ehrenpräsidenten Günther Koolmann. Er starb am 22. November 2018 in seinem 90. Lebensjahr in Lübeck. Seiner Familie, allen seinen Angehörigen und Freunden, gilt unser Mitgefühl.

Mehr als zwei Jahrzehnte gehörte Günther Koolmann dem Präsidium des Deutschen Familienverbandes an. In der Zeit von 1992 bis 2002 war er dessen Bundesvorsitzender. In seine Amtszeit fielen wichtige vom Deutschen Familienverband initiierte bzw. politisch begleitete Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, so das Trümmerfrauen- (1992), Kinderbetreuungs- (1998) und das Pflegeversicherungsurteil (2001). Günther Koolmann galt im Verband als „Vater des Solidarpakts für Familien“. In dieser Eigenschaft widmete er seine ganze Aufmerksamkeit dem Abbau von Gerechtigkeitsdefiziten im Steuersystem, im Sozialrecht und in der Arbeitswelt sowie der besseren Würdigung der Leistungen und Lasten von Familien. In Erinnerung bleiben wird auch das Internationale Jahr der Familie 1994, das er als DFV-Bundesvorsitzender federführend mitgestaltete.

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