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Erster Elternaufstand in der Geschichte

Borchert AutorenbildDr. Jürgen Borchert war fast 30 Jahre Richter am Hessischen Landessozialgericht. Den Zustand unseres Sozialstaates bezeichnet er als “desaströs”. Familien mit Kindern hält er nach wie vor für benachteiligt und Hartz IV für ungerecht. Ende letzten Jahres ist er in den Ruhestand gegangen. Für seine Überzeugung kämpft Jürgen Borchert weiter. In seinem neuesten Buch „Sozialstaatsdämmerung“ (Dezember 2014) werden viele Aspekte der Kampagne „Elternklagen“ allgemeinverständlich behandelt. Hier lesen Sie seinen Brief an die Initiatoren der Kampagne "Wir jammern nicht - wir klagen!" : Den Deutschen Familienverband und den Familienbund der Katholiken.

Die Nachricht begeistert mich: Endlich ist der Startschuss für den ersten ELTERNAUFSTAND in der Geschichte der Bundesrepublik gefallen! Er ist überfällig. Viel zu lange haben Eltern es sich bieten lassen, von der Politik nach Strich und Faden belogen und durch die Sozialgesetzgebung um die Früchte ihrer Erziehungsarbeit betrogen zu werden. Dass die Politik selbst die bindenden Gesetzgebungsaufträge des Bundesverfassungsgerichts, die unverzichtbare Elternarbeit in den Sozialsystemen den Geldbeiträgen gleichwertig zu berücksichtigen, wie feuchten Kehricht behandelt, macht massenhaften Widerstand zur Pflicht.

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Väter, Kinder und das Geld: Das sagen die Zahlen

Geldkinderwagen Koedir... in Jena nahm jeder zweite Vater für seinen 2012 geborenen Nachwuchs Elterngeld in Anspruch. Seit 2008 liegt die thüringische Stadt damit laut Statistischem Bundesamt bundesweit an der Spitze. Auf Platz zwei folgt der bayerische Landkreis Main-Spessart mit 48 Prozent der Väter. Schlusslichter waren demnach Gelsenkirchen und Neumünster. Hier bezogen nur jeweils 11 Prozent der Väter Elterngeld für ihr 2012 geborenes Kind.

Aus den Daten über beendete Leistungsbezüge für 2012 geborene Kinder ergibt sich bundesweit ein durchschnittlicher Elterngeldanspruch von 803 Euro im ersten Bezugsmonat. Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes ist dieser Betrag unabhängig davon, ob die Eltern vorher berufstätig waren oder nicht. Der durchschnittliche Anspruch der Väter habe bei 1140 Euro gelegen, der der Mütter bei 701 Euro. Rund neun von zehn Vätern und knapp sieben von zehn Müttern waren vor der Geburt ihres Kindes berufstätig.

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"Wann ist ein Mann ein Mann?"

Junge mit Ranzen Julia OttoDer Song „Männer“ von Herbert Grönemeyer ist schon mehr als 30 Jahre alt, aber auch 2015 müssen sich Männer wie Frauen immer wieder mit neuen Rollenbildern und daraus resultierenden Anforderungen auseinander setzen. In Sachsen-Anhalt hat der Deutsche Familienverband der geschlechtsspezifischen Arbeit früh seine Aufmerksamkeit geschenkt. Ende der 90er Jahre konzipiert der Verband in Magdeburg eine Beratungsstelle für Jungen und Männer, die 1999 eröffnet.

„Wir müssen Jungen und Männer auf dem Schirm behalten“, sagt René Lampe, einer der beiden Geschäftsführer des DFV Sachsen-Anhalt. Zu stark liege der Fokus manchmal auf der Gleichstellung der Frau. „Wir brauchen eine moderne Gleichstellungspolitik! Hier können wir mit unserer Arbeit etwas anschieben“, ergänzt er. René Lampe ist Sozialpädagoge und systemischer Familientherapeut und seit 1999 mit an Bord. Moderne Gleichstellungspolitik heißt in der Praxis des DFV Sachsen-Anhalt, dass die Geschäftsführung mit Nadine Schulz und René Lampe paritätisch besetzt ist. Das gilt auch für das Gesamtteam: Dass es fast hälftig aus Frauen und Männern besteht, ist eben kein Zufall.

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Wir kriegen das schon hin!

FamilienfotoSie haben sich bewusst für ein Kind entschieden: Kurt und Anne sind vor neun Monaten Eltern geworden. Die kleine Mieke krabbelt inzwischen durch die Wohnung, sie ist ein offenes, neugieriges und sehr süßes Kind. Wie lebt es sich 2015 als junge Familie und was bedeutet ein Leben mit Baby heute für die Eltern? Wie kompliziert ist es, das Privatleben mit dem Beruf zu koordinieren? Wir haben die drei besucht und nachgefragt. In unserem Gespräch soll es vor allem darum gehen, wie junge Väter heute Familie und Beruf unter einen Hut bekommen und wie weit Wunsch und Realität auseinander gehen.

Kurt, Anne und Mieke wohnen in Berlin Mitte – nicht in der hippen Ecke, sondern dort, wo der Bezirk an Pankow und Reinickendorf grenzt. Gartenkolonien und eine Sportanlage prägen die Umgebung auf eine ganz eigene Weise. In ihrer hellen Wohnung im vierten Stock gibt es zweieinhalb Zimmer, Miekes Spielbereich ist Teil des Wohnzimmers. Während wir miteinander reden, „sortiert“ Mieke das Bücherregal. Sie ist vergnügt und ebenso entspannt wie ihre Eltern.

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AGF: Keine "schwarze Null" auf dem Rücken der Familien!

Kind hinter Geld katyspichal(Berlin). Die in der AGF zusammengeschlossenen Familienorganisationen lehnen den Vorschlag des Finanzministers zum „Familienpaket“ als unzureichend ab. Sie fordern das Bundeskabinett anlässlich der bevorstehenden Entscheidung auf, stattdessen den Koalitionsvertrag und die verfassungsrechtlichen Vorgaben orientiert an den Bedürfnissen der Familien umzusetzen.„Was Herr Schäuble in puncto Kindergelderhöhung vorgeschlagen hat, geht an den Bedürfnissen der Familien völlig vorbei“ fasst die Vorsitzende der AGF, Christel Riemann-Hanewinckel, die Kritik der Verbände zusammen. „Es sieht so aus, als würde der Bundesfinanzminister seinen Haushalt auf dem Rücken der Familien sanieren.“

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    Tipps für Familien

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