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Vater sein! Eine Studie

Vater vor Herausforderung Alltag PathfinderDie neuen Väter sind heute gut zu sehen – zumindest in vielen bundesdeutschen Großstädten schieben sie selbstverständlich den Kinderwagen, haben ein Baby vorm Bauch oder toben mit ihrem Nachwuchs auf dem Spielplatz. Elternabende sind nicht mehr nur Frauensache und endlich gibt es auch Erzieher in Kita oder Hort.

Die Vaterrolle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten radikal verändert – vom Alleinernährer und Familienoberhaupt wandelte sie sich zum Erziehungspartner, der auch den gemeinsamen Haushalt mitschultert. Die neue familiäre Ausrichtung stellt Väter zwangsläufig vor große Herausforderungen.

Elternzeit und Elterngeld bieten Raum für eine aktive Vaterschaft – aber wie lässt sich das mit der Karriere, dem Arbeitsplatz vereinbaren? Wird der Chef das Projekt Familie unterstützen oder ihm Steine in den Weg legen? Schaffen Kollegen unterdessen den Karrieresprung, weil sie keine Kinder haben? Probleme, die vielen Frauen bestens bekannt vorkommen, erreichen nun die Männer. Und die Frauen selbst? Im besten Fall ergeben sich für sie beruflich neue Perspektiven und ein Auf-Zwei-Schultern-Verteilen der Familienarbeit. Sie müssen auch zu respektieren lernen, dass Väter keine Mütter sind und auf Erziehung, Fürsorge und Verantwortung einen eigenen Blick haben. 

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 „Superpapa“ – Ein Film zum Nachdenken

Setfotos Superpapa 1„Eltern, die sich Zeit für ihre Kinder nehmen, sind ein Privileg.“ So sieht es die junge Regisseurin Louisa Wagener. Sie selbst wuchs behütet auf, doch für ihren Geschmack leiden zu viele Kinder darunter, dass sie ihre Mütter und Väter nur selten zu Gesicht bekommen. Karrieredruck und der geringe gesellschaftliche Stellenwert von Familie machen den gemeinsamen Alltag so schwer. Mit ihrem Film „Superpapa“ will Louisa Wagener genau das thematisieren.  

Mit ihrem Team, allen voran Produzentin Saskia Hahn, hat die Münchnerin einen Kurzfilm gedreht, in dem ein kleiner Junge sich eine Stunde mit seinem Vater erkauft. Die Idee entstand aus einem Bericht, den sie auf Facebook las. Die emotionale und unverstellte Motivation des Kindes wurde zur zentralen Idee ihres Films. Rund 50 Menschen waren am Projekt beteiligt. Neben Schauspieler Tobias Licht als Vater und Laura Preiss als Mutter spielt auch der siebenjährige Emilio eine wichtige Rolle: Er ist „Benny“, der Junge, der Zeit zum Spielen und Kuscheln mit seinem Papa vermisst.

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Warum diese Kampagne so wichtig ist

Geld mit Mann ReicherNur zu gern wird in der Öffentlichkeit das Märchen von der immens großen Familienförderung in Deutschland erzählt. Medien und Politiker führen die Summe von sagenhaften 200 Milliarden Euro ins Feld, um zu signalisieren: Familien geht es bestens in unserem Land. Doch in der Realität sieht es anders aus. Auf der einen Seite gibt das Bundesfamilienministerium zu, dass eigentlich nur 55 Milliarden Euro echte Familienförderung sind. Auf der anderen Seite kämpfen viele Familien darum, mit ihren Einkommen die nötigsten Ausgaben zu bestreiten.

Ein wesentlicher Grund für die finanzielle Belastung von Eltern sind die Beiträge, die sie in die Sozialversicherungen einzahlen müssen. Denn sie zahlen doppelt. Neben dem finanziellen leisten Eltern gleichzeitig einen generativen Beitrag – nämlich durch die Erziehung ihrer Kinder. Doch das wird bei der Gestaltung der Beiträge nicht berücksichtigt. Weil es in den Sozialversicherungen keine Kinderfreibeträge gibt, zahlt ein Alleinstehender genauso viel ein wie eine fünffache Mutter oder ein zweifacher Vater.

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Nicht jammern, klagen! Und so geht's:

Mann jagt Geld nach Minerva StudioEine gute Idee auch in die Tat umzusetzen ist wichtig. Unsere Kampagne Wir jammern nicht, wir klagen! braucht Ihre Mitarbeit. Um sie mit dem Ablauf vertraut zu machen, beschrieben wir ihn hier:

1.    Sie beantragen bei Ihrer Krankenkasse, dass Ihre Erziehungsleistung gleichwertig zu den finanziellen Beiträgen berücksichtigt wird. Diesen Antrag finden Sie hier.

2.    Wird der Antrag abgelehnt, kann zunächst Widerspruch bei der Krankenkasse und dann Klage beim Sozialgericht eingelegt werden.

3.    Liegt das ablehnende Urteil des Sozialgerichts vor, wird Klage beim Landessozialgericht eingereicht. Bis hierhin entstehen keine Kosten für Sie! Widerspruchsverfahren und Klagen vor dem Sozialgericht/Landessozialgericht sind nämlich kostenfrei. Eine Rechtsvertretung brauchen Sie nicht, es gilt der „Amtsermittlungsgrundsatz“.

4.    Unter bestimmten Voraussetzungen ist schließlich Revision vor dem Bundessozialgericht zulässig. Ist dieser Rechtsweg ausgeschöpft, kann Verfassungsbeschwerde eingelegt werden.

Unser Infodienst informiert Sie nach Anmeldung persönlich, wie es in Ihrem Fall weitergehen kann. Vielleicht lehnt Ihre Krankenkasse den Antrag ab? Vielleicht reagiert sie gar nicht? Wir unterstützen Sie in jedem Fall! Ihr Einsatz lohnt sich übrigens für Sie: Bei einem beitragsfrei zu stellenden Kinderfreibetrag von rund 8000 Euro/Jahr (wie im Steuerrecht) zahlen Sie derzeit 238 Euro zu viel erhobene Kinderbeiträge pro Kind. Pro Monat!

Die Kampagne geht außerdem über Ihr privates Portemonnaie hinaus. Familiengerechtigkeit in den Beiträgen zur Sozialversicherung ist eine Sache der Verfassungstreue. Unser Sozialversicherungssystem baut auf nachwachsende Generationen. Bleiben sie aus, kollabiert das System. Auch das sollte uns allen – mit oder ohne Kindern   Motivation genug sein.

And the winner is.... Der DFV-Auerbach!

Buergerpreis Jutta Staudt kleinDer Bürgerpreis, den die Stadt Auerbauch vergibt, macht 2015 ist eine Ausnahme. Zum ersten Mal geht er nämlich nicht an eine Person, sondern gleich ein ganzer Verein wird damit geehrt. Die Auerbacher Mitglieder des Deutschen Familienverbandes im Vogtland durften die Auszeichnung am 24. April 2015 in der Göltzschgalerie entgegen nehmen, allen voran die DFV-Kreisvorsitzende Jutta Staudt. Sie ist die treibende Kraft der Ortsgruppe und engagiert sich ehrenamtlich seit Jahrzehnten für Familien, Kinder, Eltern und Großeltern vor Ort. Unterstützt wird Jutta Staudt von vielen, ebenso aktiven Mitstreitern. Der Auerbacher Bürgerpreis bringt dem Geehrten zwar kein Geld, dafür aber große Anerkennung ein: Er darf sich nämlich ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

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    Tipps für Familien

    In dieser Rubrik veröffentlichen wir unregelmäßig Tipps für Familien aus allen Lebensbereichen. Schauen Sie doch mal rein und wenn Sie einen guten Tipp haben, der hier veröffentlicht gehört, dann schreiben Sie uns einfach: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

     

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Wir jammern nicht, wir klagen!

Wehren Sie sich gegen ungerechte Sozialversicherungsbeiträge! Wehren Sie sich gegen mind. 238 Euro zu viel je Kind und Monat!

Machen Sie mit bei der Kampagne des Deutschen Familienverbandes (DFV) und des Familienbundes der Katholiken (FDK)

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