Tipps für Familien

In dieser Rubrik veröffentlichen wir unregelmäßig Tipps für Familien aus allen Lebensbereichen. Schauen Sie doch mal rein und wenn Sie einen guten Tipp haben, der hier veröffentlicht gehört, dann schreiben Sie uns einfach: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Kinderbuch: Vom Oktopus und anderen Fischen

oktopusDer kleine Oktopus ist zufrieden. Er hat Freunde, eine schöne Höhle und eine herrliche Aussicht. Doch eines Tages steckt ein riesiger Fischschwanz in seiner Höhle fest. Was nun? Der kleine Oktopus fragt seine Freunde um Rat. Doch umzuziehen oder in den Fischschwanz zu pieken scheint ihm nicht hilfreich. Schließlich bittet er den großen Fisch aus seiner Höhle zu verschwinden. Und er hätte nicht gedacht, dass…

„Oh, oh, Oktopus“ ist ein wunderbares Kinderbuch von Elle van Lieshout und Erik van Os. Die großartigen und ausdrucksstarken Zeichnungen stammen von Mies van Hout. Das Buch ist gedacht für Kinder ab vier Jahre – aber auch ältere Kinder und Erwachsene werden ihre Freude haben. Das Buch steckt voll witziger Details, die liebevolle Gestaltung macht es zu einem wahren Unterwasserschatz. „Oh, oh Oktopus“ kostet 13,90 Euro und ist im aracari verlag erschienen.heute2

Und wo wir schon bei Fischen sind: Gucken die eigentlich immer gleich? Überhaupt nicht! „Heute bin ich“ heißt ein reizendes Buch, das ebenfalls bei aracari erschienen ist. Mies van Hout findet darin Bilder für Gefühle, die wir alle kennen: Erstaunen, Zorn, Mut, Liebe oder Neugier. Ein Fisch und ein Wort auf einer Doppelseite – das Buch ist ein Hingucker, der Spaß macht. „Heute bin ich“ richtet sich an Kinder ab drei Jahren. Gerade in diesem Alter hilft das Sehen zu verstehen, wie wir unsere Gefühle ausdrücken. Es überrascht nicht, dass das wunderschön gestaltete Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis (Kategorie Sachbuch) nominiert ist. Es kostet ebenfalls 13,90 Euro.

Liebe Sophie! Brief an meine Tochter

Kinder sind etwas Wunderbares. Warum und ob Frauen und Männer sie sich wünschen, beschäftigt Gesellschaft und Politik. Geburtenraten, Betreuungsplätze und die Bildungsmisere gehen durch die Presse. Unser Solidarsystem baut auf künftige Generationen, doch Jugendliche sagen heute abgeklärt: „Ich werde später sowieso keine Rente bekommen.“

sophieVieles hat sich verändert, seit es Familienplanung, befristete Jobs, neue Familienmodelle und allerorts starken Leistungsdruck gibt. Während ältere Kinder vor Jahrzehnten häufig auf die Geschwister aufpassen und den Eltern zur Hand gehen mussten, verlangt man ihnen heute vieles andere ab: Statt sich zu langweilen oder durch die Nachbarschaft zu streifen müssen sie sich messen lassen an Testbögen, werden selbst in Sportvereinen nach Leistung „aussortiert“, müssen die verkürzte und gestraffte Schul- oder später Studienzeit komprimiert und völlig überlastet überstehen. Eile, Wettbewerb, Leistung, Planung.

Der ZEIT-Journalist Henning Sußebach hat einen Brief an seine Tochter verfasst (Liebe Sophie! Brief an meine Tochter“), in dem er zu erklären versucht, warum unsere Zeit ist wie sie ist. Und er ermuntert die Zwölfjährige, sich dem Trend der Beschleunigung und der durchgeplanten Kindheit zu widersetzen. Worum es ihm geht, ist die Kindheit als einen Schatz zu begreifen. Sich ausprobieren, Fehler machen, faulenzen, infrage stellen, Unvorhergesehenes erleben, angstfrei und neugierig in die Zukunft gehen – das sollten Kinder seiner Ansicht nach dürfen. Stattdessen büffle seine Tochter als Fünftklässlerin diszipliniert und manchmal länger als er arbeite. Auf den Vorschlag, mitten in der Woche schwimmen zu gehen, habe sie geantwortet: „Ich kann nur am Wochenende!“ 

Sußebach schreibt vielen Eltern aus der Seele

Sein Buch erzählt vom Druck der Erwachsenen, ihr Kind könne später nicht mithalten, sei zu alt, wenn es in den Beruf starte oder anderweitig benachteiligt. Und die Kinder fügten sich – sie kennen ihre Lebenswelt und die Erwartungen von Eltern und Lehrern nicht anders. Am Ende des Buches gibt der Vater seinem Kind ein paar einfache, doch fast vergessene Sätze mit auf den Lebensweg: „Du sollst wissen, dass Du mehr bist als die Summe deiner Leistungen. … Du sollst wissen, die Gesellschaft wächst an denen, die sie infrage stellen….Du sollst wissen, wenn du etwas zu fürchten hast, dann nur die verdammte Angst von uns Erwachsenen.“

Liebe Sophie! Brief an meine Tochter“ ist ein berührendes Buch: mutig und selbstkritisch, erklärend und ermunternd, positiv und reflektiert. Es ist im Verlag Herder erschienen und kostet 12 Euro.

VIERZEHN PlakatVIERZEHN

Die Mutter ein Kind

Sie sind vierzehn und schwanger. Was jetzt beginnt, ist neu, chaotisch, freudvoll, einschüchternd, fremd. Regisseurin Cornelia Grünberg hat vier Teenager begleitet – vom Schock über die Nachricht und die Entscheidung für das Kind, über die Geburt bis ins erste Lebensjahr des Babys. Entstanden ist „Vierzehn“, ein sensibler, berührender Dokumentarfilm, der sich nicht über seine Protagonistinnen stellt, sondern in vielen Facetten zeigt, was es bedeutet, früh Mutter zu werden.
Die Nähe zu den Jugendlichen und das Zuschauen ohne Wertung erlauben der Regisseurin, Schönes, Berührendes, Trauriges und Problematisches zu zeigen.

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kruemelmucke 2 online DFV Tipps für FamilienMusik für Kurze

Krümelmucke 2

Kinderlieder sind toll – und können ganz schön nerven. Meistens wollen die Kleinen gar nicht mehr aufhören, sie immer wieder zu singen und zu hören. Aber dann sind sie eben auch am besten! Ein solcher Ohrwurm sind die Lieder von Christiane Weber in jedem Fall.

Nach „Krümelmucke“ ist jetzt „Krümelmucke 2“ zu haben. Es ist Musik für die Kleinsten. Sie will einfach sein und trotzdem spannend, sie will Geschichten erzählen und die Kleinen fürs Mitsingen begeistern.

Weiterlesen: Musik für Kurze

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