Tipps für Familien

In dieser Rubrik veröffentlichen wir unregelmäßig Tipps für Familien aus allen Lebensbereichen. Schauen Sie doch mal rein und wenn Sie einen guten Tipp haben, der hier veröffentlicht gehört, dann schreiben Sie uns einfach: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

"Der Schlüssel für erfolgreiche Familien heißt: Beziehung und Vertrauen“

Juul Leitwlfe seinDer dänische Autor und Familientherapeut Jesper Juul ist eine Autorität in Sachen Erziehung. Obwohl er kein „Experte“ sein will, suchen viele Eltern seinen Rat und erhoffen sich ein Konzept von ihm, das sie zu guten und besseren Eltern macht. Juuls neues Buch heißt „Leitwölfe sein. Liebevolle Führung in der Familie“. Es ist weniger ein klassischer Ratgeber, als vielmehr eine Analyse gesellschaftlich-sozialer Zusammenhänge. Die heutige Gemeinschaft stellt Mütter, Väter und ihre Kinder vor neue Aufgaben, die sie an ihren persönlichen Positionen und Wertvorstellungen messen müssen. „Leitwölfe sein“ lädt ein, sich mit der eigenen Persönlichkeit auseinander zu setzen. Statt konkrete Tipps aufzulisten, regt der Autor vielmehr an, Verantwortung zu übernehmen und den persönlichen Prozess (wieder) in Gang zu setzen.

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Filmtipp: Vom Leben mit dem Tod

Mein Leben gehrt mirDer Film „Silent Heart – Mein Leben gehört mir“ ist ein stilles Kammerspiel. Eine Familie kämpft darin um Leben und Tod, Loslassen und Haltsuchen, Respekt und Recht. Der dänische Regisseur Bille August thematisiert den selbstbestimmten Tod und was er für die Betroffene und ihr engstes Umfeld bedeutet. Die 70-jährige Esther (Githa Nørby) lädt ihre beiden Töchter, deren Familien und eine enge Freundin zu einem letzten Wochenende ins Elternhaus ein. Esther leidet an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer unweigerlich zum Tod führenden Krankheit. Nach und nach werden ihre Muskeln versagen, bis auch das Atmen schließlich nicht mehr funktioniert. Ein qualvoller Tod droht. Am letzten Abend des Wochenendes will sie sich deshalb mit Tabletten und mit der Begleitung ihres Mannes (Morten Grunwald) selbstbestimmt das Leben nehmen. Sie muss es jetzt tun, solange sie den einen, noch beweglichen Arm benutzen und selbst handeln kann.

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"Die verkaufte Mutter"

Die verkaufte MutterDie Rollen in unserer Gesellschaft werden immer wieder neu verhandelt. Männer kümmern sich im zweiten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends weit mehr um ihren  Nachwuchs und den Haushalt als vor dreißig Jahren, Frauen wollen Familie und berufliches Fortkommen stärker in Einklang bringen. Aus beiden Tendenzen entstehen Ansprüche, Erwartungen, Zwänge. Bleibt da noch Raum für eine wirklich freie Entscheidung?

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Ernährungsbildung gehört in die Schulen: Bundesinitiative gestartet

Bundesminister Schmidt Thomas Trutschel

Zum Start der Bundesinitiative Ernährungsbildung setzt Bundesernährungsminister Christian Schmid auf eine Extraportion Wissen im Unterricht: Er startet eine Bundesinitiative zur Ernährungsbildung.

"Der Grundstein für eine gesunde Lebensweise wird im Kindesalter gelegt. Bisher findet kaum eine systematische Ernährungsbildung statt. Das muss sich ändern! Das kleine Einmaleins der Ernährung muss einen festen Platz in den Lehrplänen bekommen. Mit der "Extraportion Wissen" bieten wir Kitas und Schulen kostenlose Unterrichtsmaterialien an. Die Bildungsbox "Aufgetischt" kann speziell in so genannten Willkommensklassen eingesetzt werden. Damit fördern wir gleichzeitig Sprache und Ernährungswissen bei Kindern von Flüchtlingen und Migranten", sagte der Bundesminister.

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Computerspiele - Kinder glücklich, Eltern genervt?

Digitale HysterieDie Zeiten ändern sich. Das ist eine ebenso wahre wie für viele Eltern nervige Aussage. Warum hocken die Kinder heute lieber vor dem Bildschirm und reden online in unverständlichen Worten mit ihren Freunden statt draußen zu spielen? Müssen wir sie beschützen vor einem Abdriften in die unübersichtliche mediale Welt und wie könnten wir das? In seinem Buch „Digitale Hysterie. Warum Computer unsere Kinder weder dumm noch krank machen“ diskutiert der Psychotherapeut, Autor und dreifache Vater Georg Milzner das Thema Computerspiele. Auch auf Basis seiner therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen berichtet er, wie Medienspiele auf die intellektuelle Kompetenz, das Sozial- und Suchtverhalten, Gewaltbereitschaft und Lebensrealität wirken.

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Ohne Partner ein Kind großziehen

AlleinerziehendGemeinsam eine Familie zu gründen – das ist der Plan vieler Paare. Wenn die Beziehung der Eltern aber scheitert oder vielleicht nur kurz bestanden hat, muss im Sinne des Kindes viel geklärt werden. Wie Alleinerziehende das Beste aus der rechtlich und finanziell schwierigen Situation machen können, steht im Ratgeber „Alleinerziehend. Unterhalt, Sorgerecht, finanzielle Hilfen“. Das Handbuch der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beantwortet unter anderem Fragen zu Mutterschutz, Unterhalt, Sorgerecht, Kindergeld, finanziellen Hilfen, Elternzeit und Elterngeld oder Sozialversicherungen. Die Autoren sind Experten: Dr. Astrid Götz ist Richterin am Sozialgericht und Martin Wahlers ist Fachanwalt für Familienrecht.

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Mein Handy, meine Welt

Schau hin HandyLiegt unterm Tannenbaum ein Handy, ist die Freude sicher riesig groß. Wenn es allerdings nicht mehr aus der Hand gelegt wird, platzt vielen Eltern schnell der Kragen. Am Frühstückstisch, auf dem Schulweg, auf dem Klo – ständig sind die Kinder und Jugendlichen „on“. Sie haben Angst, etwas zu verpassen. (FOMO heißt das auf Englisch und kommt von „Fear of missing out“.) Statt einen Blick ins Gesicht des eigenen Kindes werfen zu können, erwischt man oft höchstens den Hinterkopf des Lieblings. Wie schaffe ich es also, das Kind Teil seiner Chat-Gruppen sein zu lassen und gleichzeitig zu verhindern, dass es keine Sekunde am Tag ohne Handy leben kann?

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Geförderter Familienurlaub

Familienurlaub3 cc0 lizenz 800Keine Termine, viel Natur und Zeit, Zeit, Zeit – Urlaub ist für viele Familien eine willkommene Gelegenheit, um Kraft zu tanken und die leeren Akkus wieder aufzuladen. Und das ist angesichts der familiären, beruflichen und organisatorischen Herausforderung oft sehr nötig. Nicht nur, wer sich das Reisen problemlos leisten kann, braucht Ferien vom Alltag. Familien mit geringen Einkommen oder besonderen Belastungen müssen zusätzliche Aufgaben bewältigen. 

Für bestimmte Zielgruppen bietet Familienerholung auch spezielle Angebote: Großeltern-Enkel-Freizeit, Naturfreizeiten, Vater-Sohn-Projekte, Mutter-Tochter-Angebote. Neben der Entlastung der Eltern werden in Familienferienstätten auch Bildungsangebote bereitgehalten: Themen wie Ernährung, Medien, Konfliktbearbeitung, Bewegung, aber auch Spielangebote und Musik sorgen auf Wunsch für bereichernde Erfahrungen. Bei knapper Familienkasse können Zuschüsse beantragt werden. Sie sind allerdings Ländersache. Voraussetzungen und Fördersumme sind abhängig von den jeweiligen Regelungen des Bundeslandes. Seit Jahren ziehen sich immer mehr Länder aus der Förderung der Familienerholung zurück: So werden in Nordrhein-Westfalen (seit 2002), Baden-Württemberg (2005), Hamburg (2011), Hessen und Schleswig-Holstein (2011) Familienerholungen derzeit nicht mehr finanziell bezuschusst.

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DFV-Familie: “elternklagen” kompakt erklärt

DFV FamIm Februar 2015 machten der Deutsche Familienverband (DFV) und der Familienbund der Katholiken (FDK) Nägel mit Köpfen: Die zwei größten Familienverbände Deutschlands starteten eine Kampagne für familiengerechte Beiträge in den Sozialversicherungen.

238 Euro je Kind und Monat zahlen Eltern zuviel in die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung ein, weil die Sozialversicherung einen grundlegenden Konstruktionsfehler hat: sie benachteiligt Familien. Das hat das Bundesverfassungsgericht bereits 2001 erkannt und den Gesetzgeber aufgefordert Familien zu entlasten – passiert ist bis heute nichts.

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Schau hin! Digitale Spiele für Kinder im Urlaub 

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Ferienzeit ist Reisezeit - doch für Kinder scheint die Fahrt oft unendlich lang. Elektronische Spiele versprechen Ablenkung. Der Medienratgeber „SCHAU HIN!“ empfiehlt die Zeit vor dem Gerät zu begrenzen, Spiele gut auszuwählen und sich die Zeit auch ohne Medien zu vertreiben.

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Buchtipp: Vom Leben und Sterben

Der Ernst des Lebens macht auch keinen SpaLenny hat seinen Bruder verloren - und seinen Helden. Jakob hatte einen Unfall, beim Wandern ist er abgestürzt, sein Körper bleibt noch am Leben, sein Gehirn ist tot. Als das Beatmungsgerät abgestellt wird, fallen seine Eltern in Starre. Was jetzt beginnt, ist ein Albtraum für Lenny. Der 16-Jährige macht sich auf die Suche nach dem Warum, nach seinem großen Bruder - und nach sich selbst. „Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß“ ist ein zugleich tieftrauriges, berührendes und authentisches Buch.

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Filmtipp: Der Traum vom perfekten Kind

Traum vom perfekten KindEine Schwangere ist guter Hoffnung, sagte man noch vor einigen Jahrzehnten. In der hochtechnisierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts haben werdende Mütter vor allem eines: Angst vor Krankheiten, Missbildungen und genetischen Defekten ihres Babys. Der Wunsch nach einem gesunden Kind ist so alt wie die Menschheit. Doch heute können wir Kinder „aussortieren“, die vorgeburtlich per Ultraschall, Bluttest oder Fruchtwasseranalyse diagnostiziert werden. Um Missverständnissen vorzubeugen: Wer hat das Recht, Menschen zu verurteilen, die sich gegen ein vermutlich krankes Kind entscheiden? Die Entscheidung, ein Kind zu bekommen, ist und bleibt zutiefst persönlich.

Immer neue Untersuchungsmethoden allerdings lassen jene Eltern in fragwürdigem Licht erscheinen, für die eine Abtreibung ihres Kindes – aus welchem Grund auch immer - nicht in Frage kommt. Der Film „Der Traum vom perfekten Kind“ von Patrick Hünerfeld versucht, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Das Team begleitet zwei Paare, die sich bewusst für einen Test auf genetische Krankheiten des Fötus entscheiden. Beide Elternpaare können sich nicht vorstellen, ein krankes Kind zu bekommen. Vor allem die Aussicht auf ein Baby mit Down-Syndrom macht ihnen Angst. Eine weitere Familie verzichtet bewusst auf den Gentest.

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Wer die Wahl hat...

Wahlversprecher oder wirklich familiengerecht?

Wir haben für Sie genau hingeschaut!

Jetzt auch in der Kurzfassung für Eilige.

Wahlprüfsteine 2017

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Wir jammern nicht, wir klagen!

Wehren Sie sich gegen ungerechte Sozialversicherungsbeiträge! Wehren Sie sich gegen mind. 238 Euro zu viel je Kind und Monat!

Machen Sie mit bei der Kampagne des Deutschen Familienverbandes (DFV) und des Familienbundes der Katholiken (FDK)

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Unser Leitmotiv

Der Deutsche Familienverband (DFV) ist der größte bundesweite Zusammenschluss von Familien, deren Interessen der DFV auf der kommunalen wie Landes- und Bundesebene vertritt. Der DFV ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden und steht allen Familien in Deutschland und allen am Wohl der Familie Interessierten
zur Mitgliedschaft offen.

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Deutscher Familienverband e.V.

Seelingstraße 58
14059 Berlin
Fon 030 - 30 88 29 60
Fax 030 - 30 88 29 61
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