Filmtipp: "Nicht ohne uns!"

NICHT OHNE UNS Plakat A4 300dpi kleinKinder sind großartig: Unverstellt, klar und selbstverständlich nehmen sie die Welt, wie sie ist. Die Regisseurin Sigrid Klausmann hat 16 Kinder weltweit nach ihrer Lebenssituation, ihren Wünschen und Ängsten befragt. Entstanden ist mit dem Film „Nicht ohne uns!“ ein aufwühlendes Porträt von jungen Persönlichkeiten, die ihr Leben meistern und ebenso hoffnungsvoll wie kritisch in die Zukunft schauen.

Die Schicksale könnten unterschiedlicher nicht sein. Alphonsine hat an der Elfenbeinküste zu kämpfen: Sie ist eine Waise und wurde von ihren Verwandten aufgenommen. Als Einzige der Kinder darf sie allerdings nicht mehr zur Schule gehen und muss stattdessen für die Familie arbeiten. Luniko in Südafrika ist HIV-positiv und sieht sich jeden Tag auf dem Schulweg mit der Gewaltbereitschaft in seinem Land konfrontiert. Yamabuki versucht, die radioaktive Belastung in Japan tapfer klein zu reden. Jaffer aus dem Irak und und Ekhlas aus Jordanien sehnen einen dauerhaften Frieden herbei, To aus Laos und Valeria aus Peru sehen und spüren, wie die Menschen die sie umgebende Natur zugrunde richten.

In Europa liegen die Dinge ein bisschen anders. Doch trotz Frieden und der im Vergleich größeren sozialen Sicherheit beschäftigen sich die Kinder auch hier mit den Grenzen ihrer Gesellschaft. Die fast blinde Rebekka muss in eine Schweizer Schule für behinderte Kinder gehen, weil sich die Lehrer in ihrem Dorf nicht in der Lage sahen, mit einem sehbehinderten Kind zu arbeiten. Ihr Landsmann Enjo fürchtet Kriege und dass „die Menschheit sich beim Thema Bomben und Morden einfach zu weit entwickelt hat“. Der Österreicher Vincent lebt mit seiner Familie auf einem Berg und muss täglich auf Skiern zur Schule abfahren. Jahr für Jahr erlebt er, wie sich das Klima um ihn herum ändert. Perla aus Island liebt ihr Land und ihre Familie, denn „alle Kinder wollen jemanden haben, dem sie vertrauen können, der ihnen im Leben hilft…“. 

Was die Kinder eint sind ihre Jugend und die Hoffnung, dass es einmal eine bessere Welt gibt. Wie verschieden ihre Startbedingungen dabei sind, erzählen und zeigen sie freimütig: Es gibt kilometerlange und gefährliche Schulwege oder Lehrer, die lieber schlafen als unterrichten, manche Kinder müssen arbeiten, andere in einem Rotlichtviertel leben. Brandrodung, Drogenhandel, Terrorismus und Krieg gehören außerhalb von Europa für viele Kinder zum Alltag. Kein Wunder, dass mehrere auf die Frage nach dem Berufswunsch „Polizist!“ antworten.

Sigrid Klausmann zeigt die Kinder auf ihrem Schulweg und in ihrer Umgebung, sie kommentiert nicht. Beim Schauen wünscht man sich schnell, mehr über die Schicksale dieser mutigen und klugen Kinder zu erfahren. Doch das Konzept des Films zwingt sie manchmal in ein etwas zu steifes Korsett. 

In jedem Fall ist „Nicht ohne uns!“ ein sehenswerter Film. Er schenkt Kindern Gehör und Aufmerksamkeit, was viel zu selten geschieht. Die Sorge der Mädchen und Jungen um die Zukunft unseres Planeten und der Menschheit ist echt und sehr rational. Ihnen ist klar, dass das, was wir heute tun, Konsequenzen haben wird für ihr Leben – und dass unsere Gesellschaft Probleme nur gemeinsam angehen kann und lösen muss. Ihre Kraft und ihr Lebenswille sind ein Potenzial, von dem sich mancher Erwachsene eine Scheibe abschneiden könnte.

Auf www.199kleinehelden.org gibt es mehr Information zum Projekt.

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