Filmtipp: Mama, ich will das Handy!

Mit Bilderbuch und TouchscreenKinder sind auf natürliche Weise neugierig. Kein Wunder, dass nicht nur Spielzeug, Bücher und später der Fernseher sie faszinieren, sondern auch die neuen Medien: Smartphone, Tablet und Co. Aber wie sollen Eltern damit umgehen? Dürfen schon Babys damit spielen und wo sind die Grenzen? Die Deutsche Liga für das Kind stellt mit dem Film „Mit Bilderbuch und Touchscreen. Junge Kinder und Medien“ kluges Handwerkszeug zur Verfügung – ohne zu verteufeln, aber mit klaren Regeln. Der Film von Anja Hansmann und Susanne Richter nähert sich dem Thema mit offenem Blick und lädt zum Hinterfragen ein.

Eltern im Film berichten sehr offen von dem Konflikt, in dem sie sich durch die persönliche Mediennutzung befinden. Sie sind unsicher, wie und wann sie ihre Kinder an Smartphone und Tablet heranführen. Medienpädagogen und eine Kinderärztin erklären in kurzen Statements, welche Entwicklung Kinder in den frühen Lebensjahren durchmachen und was sie dazu brauchen. Es überrascht nicht, dass in den ersten drei Lebensjahren sinnliche Fähigkeiten besonders wichtig sind: Etwas anfassen, in den Mund nehmen, Reaktionen vom Gegenüber bekommen, von ihm durch Nachahmen lernen – das ist die wichtige Lern- und Erlebniswelt von Babys und kleinsten Kindern. Und das kann Mensch nun einmal besser als "Maschine".

Technik: Fluch oder Segen?

Kinder werden heute allerdings mit Medien groß und wollen und sollen den Umgang damit beherrschen. Aber wie können reale und virtuelle Erfahrungen in Einklang gebracht werden? Pädagogen und Ärztin plädieren für viel freies Spiel in der echten Welt, Rollenspiele und motorisches Üben. Im Alter von drei bis sechs helfen gerade diese Spiele, sich die Lebenswelt anzueignen. Gemeinsames Vorlesen mit den Eltern bietet nicht nur körperliche Nähe, sondern auch Interaktion. Das kann durchaus auch am Tablet geschehen (wenn der Ton aus ist) – Hauptsache, das Kind kann sich vergewissern, nachfragen, zuhören, sich Zustimmung einholen. Für Kinder mit besonderem Bedarf können Geräte wie Tablets sogar ein wichtiges Kommunikationsmittel sein.

Der Film zeigt, wo die Verantwortung der Eltern beginnt: Beim eigenen Verhalten. Als Vorbild für die Kinder sollten sich Eltern Handy-freie Zeiten schaffen und Regeln für die Nutzung aufstellen. Diese Regeln können in jeder Familie verschieden sein – wichtig ist, dass sich alle daran halten. Die Experten empfehlen, mit dem Kind im Gespräch zu bleiben und gemeinsam Filme, Apps oder Spiele anzuschauen. Wer sein Kind vor den Bildschirm „parkt“, lässt es mit seinen Eindrücken, Fragen und Gefühlen allein. Auch von einer Belohnung oder Strafe über die Nutzung von Handy, Smartphone oder Tablet raten die Medienpädagogen ab.

Der Film „Mit Bilderbuch und Touchscreen“ ist ein kurzweiliger, ausgewogener Ratgeber für Eltern, die sich mit dem Thema Mediennutzung auseinandersetzen wollen. Ohne erhobenen Zeigefinger und anhand realer Familien macht er deutlich, wie Medien unsere Welt beeinflussen, wie wir bewusst damit umgehen und unsere Kinder angemessen damit groß werden lassen können. Der Film ist bei der Deutschen Liga für das Kind zu haben und kostet 15 Euro plus Versandkosten.


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