Johannes Stankowski: "Die Latte hängt ganz schön hoch!"

Johannes Stankowski2Der Start ist mehr als geglückt: Mit „Alles wird GRÜN“ hat der Kölner Musiker Johannes Stankowski tausende Familien erreicht. Die Kombination aus CD und Buch ist für Kleine und Große gemacht und soll der Massenware „Kindermusik“ etwas Handgemachtes, Feines entgegensetzen. Ursprünglich für die eigenen Kinder gedacht, wurde daraus ein größeres Projekt. Mit seiner zweiten CD „Alles wird BUNT“ setzt Stankowski sogar noch einen drauf: Organisch und satt strahlt die Musik, die Texte transportieren leichtfüßig Alltagsthemen aus der kindlichen Lebenswelt und geben zwischen den Zeilen zu denken.

Johannes, wie ist es mit dem 2015 veröffentlichten Projekt „Alles wird grün“ gelaufen?

Super! Wir haben 10.000 Exemplare verkauft – nicht nur in Buch- und Plattenläden, sondern auch durch unsere App haben wir viele Menschen erreicht. Es freut mich, dass die Leute toll finden, was ich da mache. Jetzt hängt die Latte natürlich ganz schön hoch!

Mit „Alles wird bunt“ kommt nur ein Jahr nach „Alles wird grün“ die zweite CD mit Buch heraus. Wie unterscheiden sich die beiden Projekte?

Jede Platte hat ihren eigenen Atem. „Alles wird grün“ ist noch ein bisschen naivistisch, reduziert, naturalistisch. Die Musik ist eine Art akustischer Folk-Vintage-Pop. “Alles wird bunt“ ist da schon ein bisschen reifer: Der Sound ist insgesamt etwas opulenter und saftiger im Ton.

Wie hast Du das geschafft?

Das Geheimnis war, dass wir uns Zeit gelassen haben. Mit „Alles wird grün“ hatten wir uns ziemlich verausgabt, wollten aber eigentlich direkt die nächste CD angehen. Ich hab dann aber schnell gemerkt, dass das nicht geht. Ich hatte Sorge, dass die Musik dann zu ähnlich klingen würde und brauchte mehr Raum für Reflexion. Deshalb hab ich das Projekt ein halbes Jahr ruhen lassen und das hat es total gebracht.

alles wird buntDer erste Song „Überall auf der Erde“ ist eine Ermutigung zur Multi-Kulti-Gemeinschaft. Wolltest Du damit ein Statement setzen?

Es ist kein bewusstes Statement, aber natürlich fließen in die Texte meine persönliche Sichtweise und auch ethische Gedanken ein – ohne allerdings explizit politisch zu werden, natürlich. Ich habe großen Respekt vor Liedern, die es schaffen, ethische Grundwerte zu vermitteln ohne dominant zu sein. In meinen Liedern kommen zum Beispiel viele Tiere vor. Ich lebe seit sechs Jahren vegan und achte die Tierwelt sehr. Wenn sich diese Achtsamkeit in den Songs ausdrückt und die Zuhörer für sich selbst etwas daraus ziehen, wäre das zwar toll, ist aber nicht mein Auftrag und auch nicht meine Intention.

Welchen Song hast Du am liebsten?

„Ich fliege“, weil er so ein tolles Finale hat. Auch der Refrain ist sehr schön geworden und hat eine Dimensionalität, die mich jedes mal auf's Neue überrascht und froh macht. Aber ich bin natürlich in alle Songs verliebt!

Wer hat Dich unterstützt?

Ich habe mit großartigen Menschen gearbeitet, die mich an den Instrumenten und beim Gesang unterstützt haben. Die Sängerinnen Maite Kelly, Suzie Kerstgens (Klee) und Charlotte Brandi (Me and my Drummer) zum Beispiel, Kinder der Kölner Domsingschule und zum ersten Mal auch meine Tochter und mein Sohn. Das Bilderbuch zur Musik hat wieder die tolle Eva-Maria Ott-Heidmann illustriert.

Tretet Ihr auch auf mit Euren Songs?

Es gab im letzten Jahr einige Anfragen dazu. Bisher haben wir das alles abgelehnt - zum einen hätte ich das zeitlich nicht hinbekommen, zum anderen ist es etwas völlig anderes, Musik und Texte zu schreiben und im Studio zu produzieren als auf einer Bühne zu stehen und Kinder mit einem packenden Bühnenprogramm zu fesseln. Ich habe großen Respekt vor Künstlern, die das draufhaben. Vielleicht gehen wir das 2017 an.

Ist das Projekt mit „Alles wird bunt“ jetzt beendet oder hast Du einen Plan?

Ich habe schon vor, mit den Kinderliedern etwas Nachhaltiges zu schaffen. Ich möchte gern drei, vier Platten machen, die immer noch gehört und geliebt werden, wenn meine Kinder längst groß sind oder ich vielleicht nicht mehr auf der Welt bin.


 Mehr über Johannes Stankowski und sein Projekt lesen Sie hier.

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