Phosphor statt Bernstein – Vorsicht vor dem leicht entzündlichen Fund!

Strand-Kind monoVisionSommer und Ostsee: Was gibt es Schöneres, als am Strand nach Schätzen zu suchen. Hühnergott, Donnerkeil oder Bernstein – vor allem Kinder lieben es, danach zu suchen. Doch hin und wieder kommt es vor, dass der vermeintliche Bernstein sich als Phosphor-Klumpen entpuppt. Und das ist gefährlich, warnt die Polizei. Phosphor sieht Bernstein sehr ähnlich, ist aber hochgiftig und leicht entflammbar. Im Zweiten Weltkrieg wurde es als Brandmittel für Brandbomben genutzt, einige davon ruhen noch auf dem Grund der Ostsee. Durch das Rosten der Bomben wird Phosphor frei und an die Strände gespült. Vor allem die Küsten Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins sollen betroffen sein.

An der Luft entflammbar

Steckt man sich zum Beispiel einen solchen Phosphor-„Stein“ in die Hosentasche, tritt nach kurzer Zeit ein Schmerz auf. Beim Versuch, in die Tasche zu greifen, bliebe Phosphor an der Hand kleben – denn bei 30 Grad Celsius und im Kontakt mit Sauerstoff beginnt er zu brennen und klebrig zu werden. So können schwere Verbrennungen entstehen, berichtet der Kampfmittelräumdienst des Landeskriminaldienstes Schleswig-Holstein.

Passiert ein solches Szenario, sollten Feuerwehr und Notarzt gerufen werden. Der Verletzte sollte sofort ins Wasser gehen und dort nach Möglichkeit bleiben. Denn unter Sauerstoffentzug hört Phosphor auf zu brennen. Er entzündet sich bei Kontakt mit der Luft allerdings immer wieder, bis er komplett abgebrannt ist. Kann das Wasser nicht erreicht werden, hilft nasser Sand, die Flammen zu ersticken.

Der Kampfmittelräumdienst rät, fragliche Fundstücke in einer Metalldose zu transportieren. Ist der vermeintliche Bernstein Phosphor, kann er in der Dose gefahrlos verbrennen. Eltern empfehlen die Experten, ihre Kinder über das Thema Phosphor am Strand aufzuklären. Auch wenn das Risiko einer Verbrennung eher gering ist, sollten so viele Menschen wie möglich für das Thema sensibilisiert werden.


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