Erlebnis Geburt: Wissen hilft gegen Angst 

Geburtsbuch Imlau„Jede Geburt bringt immer auch eine veränderte Frau zur Welt“. Dieser Satz ist ebenso schlicht wie wahr. Geschrieben hat ihn Nora Imlau in „Das Geburtsbuch. Vorbereiten – Erleben – Verarbeiten“. Ihr Buch widmet sich in aller Ausführlichkeit dem Thema Geburt und was Frauen in Erwartung ihres Babys beachten, selbst in die Hand nehmen, fragen und bedenken sollten. Einfühlsame Fotos von Kerstin Pukall begleiten die Texte und kurze Eindrücke von Müttern verdeutlichen, wie eindrucksvoll die Stunden sind, in denen das Kind auf die Welt kommt. "Das Geburtsbuch" ist bei Beltz erschienen und kostet 22,95 Euro.

Nora Imlau beschreibt verschiedene Wege, die Schwangeren in Deutschland offen stehen. Ob sie ihr Kind im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause bekommen möchten – jedes Kapitel informiert ausführlich und sachlich, ohne eine Variante zu bevorzugen. Schon im Vorwort weist die Autorin darauf hin, „dass jede Schwangere ihr Kind da zur Welt bringen sollte, wo sie sich am sichersten fühlt. … Wichtig ist mir einzig und allein, dass Frauen die Wahl haben – und dass sie es sich wert sind, eine Wahl zu treffen, die nicht nur für ihr Kind, sondern auch für sie selbst gut ist“.

Extrem beeindruckend

Fakt ist, eine Geburt ist eine extreme Situation für Mutter und Kind. Und selbst, wenn es geschafft ist, hallen die körperlichen und psychischen Eindrücke noch lange nach: Nie zuvor gekannte Schmerzen, stundenlange Wehen, Sorge um das Baby – gerade Erstgebärende fühlen sich unter der Geburt oft ausgeliefert, unwissend und haben Angst. Es sei deshalb möglichst vielen zu wünschen, das Geburtsbuch rechtzeitig in die Hand zu bekommen. Denn es versucht, die Schwangere zu bestärken, für sich und ihr Kind einzutreten, statt unbeteiligt einem vorgegebenen Plan zu folgen.

Das Buch ist in drei Schwerpunkte gegliedert. „Vorbereiten“ beschäftigt sich mit den Wünschen und Sorgen der werdenden Mütter, dem Geburtsprozess und Positionen, die die Wehen erträglich machen können. Spontane Geburten werden ebenso detailliert betrachtet, wie Geburten mit Kaiserschnitt, Saugglocke oder Geburtszange. Erklärt wird außerdem, welche Aufgaben Hebammen, Partner, Ärzte und Doulas an der Seite der Schwangeren übernehmen können.

Was möglich ist

Babyhand Schnuller lisaluciaDas Kapitel „Erleben“ beschreibt die verschiedenen Geburtsverfahren: Alleingeburt, Hausgeburt, Wassergeburt, natürliche Klinikgeburt, Kaiserschnitt mit und ohne Indikation, Dammschnitt oder Zangen- und Saugglockengeburt. Auch Geburten mit besonderen Herausforderungen sollen bestmöglich gemeistert werden. Schwangere, die Zwillinge erwarten, deren Baby in Beckenendlage liegt oder zu früh geboren wird, brauchen besondere Aufmerksamkeit. Neben Ursachen und Therapiemöglichkeiten behält Nora Imlau dabei immer auch die seelischen Bedürfnisse der Frauen im Blick. Das gilt einmal mehr, wenn es um so genannte „stille“ Geburten geht und Mütter ihr im Bauch verstorbenes Baby auf die Welt bringen und Abschied nehmen müssen.

Das letzte Kapitel schließlich widmet sich der Verarbeitung des Erlebten. Wie findet sich die kleine Familie zurecht? Stimmen die Erwartungen meiner Umwelt mit meinen Gefühlen überein? Wie sehr haben Schwangerschaft und Geburt meinen Körper verändert? Was hat mir Angst gemacht, was unterstützt? In der Öffentlichkeit wird über die Geburt kaum gesprochen, obwohl sie so ein überwältigender, schmerzhafter und emotionaler Prozess ist. „Das Geburtsbuch“ von Nora Imlau ist genau deshalb ein großartiger Ratgeber: Es zeigt jeder Frau verschiedene Möglichkeiten, ohne sie in eine Richtung zu drängen. Es anerkennt Geburt als einen lebensverändernden Prozess. So macht die Autorin klar, dass eine Geburt nicht nur Leben schenkt, sondern sich auch zeitlebens in die Seele der Mutter einschreibt – ob als euphorisches oder traumatisches Erlebnis. Und sie ermutigt Frauen, die eigenen Wünsche zu formulieren und gleichzeitig offen zu bleiben, wenn die Geburt anders verläuft als erträumt.

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