Pressemitteilungen 2017

Kinderarmut lässt sich verhindern – mit der Umsetzung von Urteilen des Bundesverfassungsgerichts

BST-Armutsmuster-Kinder-Grafik-1(Berlin/Gütersloh). Die Studie „Armutsmuster in Kindheit und Jugend“, die das Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat, zeigt, dass Kinderarmut weiterhin ein ungelöstes Problem in Deutschland ist.

Die Studienergebnisse führen auf, dass sich zwei Drittel der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen dauerhaft oder wiederkehrend in einer Armutslage befinden. Bei Mehrkindfamilien ist die Lage besonders kritisch. Nur 16,5 % der Eltern mit drei und mehr Kindern leben überhaupt in dauerhaft gesicherten Verhältnissen. Die IAB stellt fest, dass weder der wirtschaftliche Aufschwung und die damit verbundene sinkende Arbeitslosigkeit noch zurückliegende Reformen in der Familienpolitik an der hohen Armutsquote von Kindern etwas ändern konnten.  

„Kinderarmut ist gleichzeitig immer Familienarmut. Abermals zeigt eine Studie, wie dringend es ist, die politischen Weichen endlich auf den richtigen familienpolitischen Kurs zu stellen“, sagt Siegfried Stresing, Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes. „Dass ein Land wie Deutschland seit vielen Jahren ein erhebliches Problem mit Kinderarmut hat, ist in erster Linie einer familienblinden Sozialversicherung geschuldet, die Familien millionenfach in die Armut treibt. Bis heute findet die Politik nicht den Mut, diesbezügliche Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts konsequent umzusetzen, um Familienarmut zu verhindern.“

Bereits 2001 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass es mit dem Gleichheitssatz des Grundgesetzes nicht zu vereinbaren ist, dass diejenigen, die Kinder erziehen und betreuen mit demselben Geldbeitrag in der Sozialversicherung belastet werden, wie diejenigen, die keine aktive Verantwortung für Kinder tragen.

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Wahlprogramme im Familien-Check: Wahlprüfsteine 2017

Wahlprüfsteine 2017(Berlin). Der Deutsche Familienverband hat anlässlich der Bundestagswahl die Wahlprogramme von sechs Parteien einem scharfen „Familien-TÜV“ unterzogen und mit zentralen Anforderungen an eine nachhaltige Familienpolitik verglichen.

„Am 24. September werden 11 Millionen Familien über die Zusammensetzung des Bundestages mitentscheiden. Mit den Wahlprüfsteinen geben wir Eltern eine vollständige Analyse der relevanten Wahlprogramme zur Familienpolitik in die Hand“, sagt Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes.

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Wahlrecht ab Geburt: Deutsche Liga für das Kind unterstützt Wahlrechts-Kampagne

Logo Wahlrecht

(Berlin). Am 24. September wird der Deutsche Bundestag gewählt. Doch 13 Millionen Bundesbürgern wird das Grundrecht wählen zu dürfen verwehrt. Sie sind jünger als 18 Jahre.

Zum Weltkindertag schließt sich die Deutsche Liga für das Kind der Wahlrechts-Kampagne des Deutschen Familienverbandes an, die ein Wahlrecht ab Geburt fordert (www.wahlrecht.jetzt). 

„Kinder sind Träger von Grundrechten und bei ihnen liegt die Zukunft unseres Gemeinwesens,“ sagt Prof. Dr. Sabine Walper, Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind und Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut. „Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre Interessen verbindlich Gehör finden – vor allem im Parlament.”

Dr. Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), begrüßt die Entscheidung der Liga, sich gemeinsam für ein allgemeines Wahlrecht einzusetzen. „Eine Demokratie braucht Demokraten. Vor allem junge Demokraten. Das Engagement der Deutschen Liga für das Kind ist ein klares Signal an die Politik. Wir brauchen eine Reform des Wahlrechts hin zum Familienwahlrecht. Eine repräsentative Demokratie darf nicht auf einen Großteil seines Wahlvolkes verzichten.“

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Familienreport 2017: Erwerbstätigkeit ist kein Allheilmittel

(Berlin). Trotz einiger positiver Aspekte entwirft der Familienreport 2017 insgesamt ein besorgniserregendes Bild der Situation von Familien und der Familienpolitik.

Positiv ist, dass junge Menschen sich Kinder wünschen – und immer mehr wünschen sich sogar drei und mehr Kinder. Dem steht allerdings die dramatische finanzielle Benachteiligung der Familien gegenüber, die neben Alleinerziehenden vor allem Mehrkindfamilien trifft. Fast jede dritte Paarfamilie mit drei und mehr Kindern lebt an der Armutsgrenze, bei Alleinerziehenden sind es mehr als die Hälfte. Kinderarmut ist Familienarmut – und diese ist nicht seit gestern bekannt. „Es ist ein gesellschaftlicher Skandal, dass in Deutschland drei Millionen Familien in Armut leben müssen“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes.

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Familie ist kein Humankapital: Kritik an IW-Studie zu Mehrkindfamilien

(Berlin). Mit Sorge beobachtet der Deutsche Familienverband die rasant wachsende Tendenz, Kinder und ihre Eltern ausschließlich nach ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen zu beurteilen.

„Mit der Einführung des Elterngeldes hatten die beiden größten Fraktionen im Bundestag einen grundlegenden Systemwechsel in der Familienpolitik eingeleitet. Anders als beim Erziehungsgeld ist das Elterngeld als konkrete Entgeltersatzleistung konzipiert. Begründet mit einer finanzierbaren Wahlentscheidung zwischen Erwerbstätigkeit und Kindererziehung wurden, auch für Akademikerinnen, Weichen gestellt, die mit raschen Schritten noch konsequenter den Weg für die `richtigen´ Lebensentwürfe vorgeben“, kritisiert Siegfried Stresing, Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes.

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DFV fordert zügige Erhöhung des steuerlichen Kinderfreibetrages und Kindergeldes

(Berlin). Vor den Bundestagswahlen fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes Dr. Klaus Zeh von der Politik ein klares Bekenntnis zur zügigen Erhöhung des steuerlichen Kinderfreibetrages und des Kindergeldes.

„Der Kinderfreibetrag muss endlich realitätsgerecht auf die Höhe des Grundfreibetrags für Erwachsene angehoben werden. Alle Familien wissen, dass Eltern für ihr Kind bestimmt nicht weniger ausgeben als für sich selbst – eher im Gegenteil. Trotzdem liegt der Kinderfreibetrag um fast 1.500 Euro unter dem Grundfreibetrag, weil der Bedarf von Kindern immer wieder künstlich heruntergerechnet wird. Wir begrüßen, dass sich mehrere Parteien dafür stark machen, den Kinderfreibetrag entsprechend zu erhöhen. Das ist ein wichtiges und positives Signal. Die Anhebung wird Familien allerdings schon seit rund 10 Jahren versprochen und ist jetzt dringend überfällig. Die Erhöhung des Kinderfreibetrags auf 9.000 Euro pro Kind und Jahr, wie das für den Grundfreibetrag 2018 bereits vorgesehen ist, gehört ins Sofortprogramm jeder neuen Bundesregierung“, so Klaus Zeh.

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Leistung wird bestraft: Geringverdienende Familien werden zur Kasse gebeten

Geldkoffer(Berlin). Das deutsche Steuer- und Abgabensystem ist ungerecht, intransparent und leistungsfeindlich, kritisiert der Deutsche Familienverband seit Jahren. Bestätigt werden die Verbandsexperten nun durch eine aktuelle Studie des Europäischen Zentrums für Wirtschaftsforschung (ZEW), die im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung erstellt worden ist. Steuern, Transferleistungen und Sozialabgaben sind mangelhaft aufeinander abgestimmt, was regelmäßig dazu führt, dass geringe Einkommen deutlich stärker belastet werden als hohe Einkommen.

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Bundessozialgericht: Keine Entlastung von Familien in der Rentenversicherung 

(Berlin). Das Bundessozialgericht sieht keine verfassungsrechtliche Pflicht, Familien in den Beiträgen zur Rentenversicherung zu entlasten. „Obwohl in der heutigen Anhörung Verfahrensfehler der Beklagten zu einer Rückverweisung an die Vorinstanzen führten, gehen die Familien optimistisch in die entscheidenden Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht“, sagte der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann.

„Das Bundessozialgericht hat heute nicht den Mut gefunden, Eltern Gerechtigkeit zu verschaffen. Doch die betroffenen Familien geben nicht auf, für eine verfassungsgemäße Beitragsgestaltung in den Sozialversicherungen zu streiten!"

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25 Jahre Trümmerfrauenurteil: Raubbau an Familien in der Rente geht weiter

Verfassungsgericht Maria-Theresia Weber 92

(Berlin). Zum 25. Jahrestag des vom Deutschen Familienverband (DFV) erstrittenen Trümmerfrauenurteils vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) fordert Verbandspräsident Dr. Klaus Zeh, die verfassungswidrige Ausbeutung von Familien in der Rente zu beenden.

„Das Bundesverfassungsgericht hat im Trümmerfrauenurteil den Gesetzgeber zur Rentengerechtigkeit für Familien verpflichtet. Aber auch ein Vierteljahrhundert später bestraft das Rentensystem Familien, weil Rentenansprüche zu eng an Erwerbseinkommen gekoppelt sind und Kindererziehung – ausgerechnet die Leistung, die das System überhaupt erst am Leben hält – kaum berücksichtigt wird. Der verfassungswidrige Raubbau an Familien muss endlich ein Ende haben“, so Zeh.

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SPD-Steuerkonzept für Familien unzureichend

Geld klein(Berlin). Die SPD wird am kommenden Sonntag (25. Juni 2017) ihr Steuerkonzept verabschieden. Mit mehreren steuer- und sozialrechtlichen Maßnahmen will Kanzlerkandidat Martin Schulz Familien entlasten. Der Deutsche Familienverband (DFV) befindet die SPD-Steuerpläne als unzureichend.

„Um Familien wirksam zu entlasten, muss das mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag verrechnete Kindergeld bereits ab dem ersten Kind die maximale steuerliche Wirkung des Kinderfreibetrages erreichen und auf eine existenzsichernde Höhe von 330 Euro gebracht werden“, fordert Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes. „Erst dieser Kindergeldbetrag würde zu einer monatlichen Steuergerechtigkeit führen und eine deutlich verbesserte Förderung für einkommensschwache Familien bewirken.“

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Kindergeld: Geschenk oder Diebesgut? Neuer Erklärfilm schafft Klarheit

Kindergeld Cover Film JPG(Berlin/Freiburg). Das Gerücht hält sich hartnäckig in der Öffentlichkeit: 200 Milliarden Euro werden angeblich jährlich vom Staat für die Familienförderung ausgegeben. „Dabei gibt selbst das Bundesfamilienministerium zu, dass nur 55 Milliarden Euro eine ‚Familienförderung im engeren Sinne‘ sind“, kritisieren der Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes, Siegfried Stresing, und Stephan Schwär, Landesvorsitzender des Familienbundes der Katholiken Baden-Württemberg.

„Um Märchen, wie diesen, Fakten entgegen zu setzen, veröffentlichen wir gemeinsam mit dem Familienbund der Katholiken heute einen neuen Erklärfilm. Am Beispiel des Kindergeldes zeigen wir, wie Familienförderung und verfassungsgemäße Steuergerechtigkeit in einen Topf geworfen werden. So wird den Menschen suggeriert, dass Familien bestens vom Staat bedacht werden. Doch das Gegenteil ist der Fall!“

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Internationaler Kindertag: Bildung gehört in den Fokus!

Lampe(Berlin). Kinder verfügen über ein riesiges Potential. „Die Schulen in Deutschland müssen ein Umfeld bieten, in dem Mädchen und Jungen sich entwickeln, ihrer Neugier folgen und Herausforderungen zu meistern üben können“, fordert der Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes, René Lampe, am Internationalen Kindertag. „Und wenn es Schwierigkeiten gibt, müssen ausreichend und gut qualifizierte Schulsozialarbeiter zur Verfügung stehen, die Kinder und Eltern in ihrer persönlichen Situation unterstützen und begleiten. Das kostet natürlich Geld, aber die Zukunft unserer Gesellschaft – und das sind unsere Kinder – muss der Politik etwas wert sein!“

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"Kinderlobby Schweiz" ist neuer Partner der DFV-Kampagne "Nur wer wählt, zählt!"

imageDie Kampagne des Deutschen Familienverbandes (DFV) für ein Wahlrecht ab Geburt bekommt internationale Unterstützung. „Wir sind stolz, die ‚Kinderlobby Schweiz‘ als Partner für ‚Nur wer wählt, zählt!‘ gewinnen zu können“, erklärt DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh. „Gemeinsam wollen wir uns dafür stark machen, dass sich die Politik konsequenter auf Familien, Kinder und deren Bedürfnisse fokussiert. Das Wahlrecht ab Geburt, bei dem Eltern treuhänderisch die Stimmabgabe übertragen wird, bis die Kinder die Wahlmündigkeit erlangen, ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg.“

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Neues DFV-Präsidium mahnt verfassungskonforme Familienpolitik an!

(Berlin). Der Deutsche Familienverband hat ein neues Präsidium gewählt. An der Seite von DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh stehen als Vize-Präsidenten künftig Sachsen-Anhalts DFV-Landesgeschäftsführer René Lampe und der frühere DFV-Bundesgeschäftsführer Siegfried Stresing. Wolfgang Haupt wurde als Schatzmeister auf dem Bundesverbandstag in Berlin in seinem Amt bestätigt. Als wichtigste Handlungsfelder ihrer Amtsperiode nannten die Präsidiumsmitglieder die Umsetzung einer verfassungskonformen, familiengerechten Politik und eine stärkere Fokussierung von Gesellschaft und Politik auf Familien – vor allem mit mehreren Kindern.  

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Bildung beginnt in der Familie und ist das Potenzial unserer Gemeinschaft!

Kind Zukunft lassedesignen(Berlin). „Gut gebildete Menschen sind unsere wichtigste Ressource. Bildung beginnt in der Familie und muss ein Leben lang begleitet und gefördert werden“, fordert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann, am Internationalen Tag der Familie. Der Fokus des von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Gedenktages liegt 2017 auf dem Thema „Familien, Bildung, Wohlbefinden“. Es soll das Bewusstsein für die Rolle von Familien bei der Förderung der frühkindlichen Bildung und des lebenslangen Lernens stärken.

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Beitragsgerechtigkeit ist Geschlechtergerechtigkeit!

Nlkel klein(Berlin). „Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eine wichtige Errungenschaft unserer Demokratie. Doch auch 60 Jahre nachdem das Gleichstellungsgesetz auf den Weg gebracht wurde, muss jeder Bürger an der Umsetzung mitwirken“, fordert die Vizepräsidentin des Deutschen Familienverbandes, Petra Nölkel. „Es hat seit 1957 vieler Auseinandersetzungen und Nachbesserungen bedurft, um Frauen vor dem Gesetz tatsächlich besser zu stellen.“

Noch heute werden Rollenbilder instrumentalisiert – auch im politischen Kontext. Da wird schnell eine „Rabenmutter“ aus einer berufstätigen Frau mit Kindern oder ein „Heimchen am Herd“ aus einer Mutter, die ihr Kind in den ersten Lebensjahren zu Hause betreuen will.

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Mehrwertsteuer für Kinderprodukte senken und Familien entlasten!

Kind hinter Geld katyspichal(Berlin).  Kinder kosten Geld. „Nahrung, Kleider, Windeln, Schul- und Bastelmaterial, Autositz und Dreirad - derartige Produkte dürfen nicht länger mit einem Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent belegt werden“, fordert die Vize-Präsidentin des Deutschen Familienverbandes, Petra Nölkel. Während Käufer von Blumen, Hundefutter und Kunstgegenständen von der ermäßigten Mehrwertsteuer profitieren, werden Kinderprodukte zur Befriedigung von Grundbedürfnissen mit 19 Prozent besteuert. „Seit der Verabschiedung des Mehrwertsteuergesetzes vor 50 Jahren hat sich die Abgabe von 10 auf 19 Prozent fast verdoppelt“, betont die DFV-Vize-Präsidentin. „Hier muss die Politik dringend gegensteuern und die Mehrwertsteuer auf Kinderprodukte zumindest auf den ermäßigten Steuersatz senken!“

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Kinder haben Rechte - Trauen wir ihnen mehr Mitbestimmung zu!

Logo Wahlrecht(Berlin). Kinderrechte sind ein wichtiges Gut unserer Demokratie. „Vor 25 Jahren trat die Kinderrechtskonvention in Deutschland in Kraft – doch nun gilt es, den Kindern mehr Mitbestimmungsrechte einzuräumen“, fordert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann. Die Kinderrechtskonvention stellt heraus, dass die Meinungen von Kindern wichtig sind und angehört werden müssen, bevor zum Beispiel Parlamente, Gerichte oder Ämter zu Entscheidungen kommen, die Kinder betreffen. Auf politischer Ebene jedoch geraten die Interessen von Kindern und Jugendlichen immer stärker in den Hintergrund.

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DFV zu DIW-Studie: Abschaffung des Ehegattensplittings kostet Familien 15 Mrd. Euro

(Berlin). Angesichts einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) warnt der Deutsche Familienverband dringend vor politischen Überlegungen, das Ehegattensplitting abzuschaffen:

Das DIW rechnet vor, dass eine Abschaffung des Ehegattensplittings dem Staat mehr als 15 Milliarden Euro Steuern in die Kasse spülen würde. Anders ausgedrückt: Mit einem Aus fürs Ehegattensplitting werden Familien auf einen Schlag um 15 Milliarden Euro ärmer. "Die Abschaffung des Ehegattensplittings verstößt nicht nur gegen die Verfassung – sie macht Familien arm“, so der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes Sebastian Heimann.

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Wahlrecht: Bundestag hat riesiges Repräsentationsproblem

Kind Zukunft lassedesignen(Berlin). Der Bundestag hat ein riesiges Repräsentationsproblem. „Die Abgeordneten vertreten schließlich nur 80 Prozent der Bundesbürger, denn 13 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bleiben außen vor“, kritisiert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes (DFV), Sebastian Heimann. „Sie sind vom Wahlrecht komplett ausgeschlossen. Das ist nicht im Sinne von Artikel 20 des Grundgesetzes.“ Die DFV-Kampagne „Nur wer wählt, zählt!“ will diese Lücke im demokratischen System schließen und fordert ein Wahlrecht ab Geburt.

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[DFV PM] Wahlrecht ab Geburt: Deutscher Familienverband startet bundesweite Kampagne

Renate Schmidt Foto  Riese klein(Berlin). Die neue Kampagne des Deutschen Familienverbandes ist gestartet: „Nur wer wählt, zählt!“ macht sich für ein Wahlrecht ab Geburt stark. „Bisher bleiben 13 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ohne Gehör, wenn es um Mitbestimmung in unserem Land geht“, kritisiert die Schirmherrin der Kampagne, Renate Schmidt, anlässlich des bundesweiten Kampagnenstarts.

„Immer weniger junge Menschen stehen heute immer mehr älteren und wahlberechtigten Menschen gegenüber – die Interessen der Jüngsten dürfen nicht länger unter den Tisch fallen!“ Artikel 20 Grundgesetz gibt vor, dass „alle Staatsgewalt vom Volke“ ausgeht. Zum Volk gehören Kinder wie Erwachsene.

Doch an der Wahlurne endet bisher eines der wichtigsten Grundrechte. Denn laut Artikel 38 Grundgesetz darf nur wählen, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. „Dieser Widerspruch muss endlich beseitigt werden“, fordert die Bundesfamilienministerin a.D. und frühere DFV-Präsidentin Renate Schmidt. „Mit unserer Kampagne wollen wir Kindern – und damit der Zukunft – endlich eine Stimme geben!“

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[DFV PM] Familien bei der Wohnungspolitik in den Fokus nehmen!

Bauzeichnung klein(Berlin). Die Miete macht heute einen Riesenposten im Portemonnaie von Familien aus. „Obwohl Wohnen ein Grundbedürfnis ist, müssen gerade Eltern mit mehreren Kindern einen Großteil ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben“, kritisiert die Vize-Präsidentin des Deutschen Familienverbandes, Petra Nölkel. „Denn neben der Miete steigen auch die Nebenkosten immer höher. Die dramatische Wohnsituation von Familien muss endlich verbessert werden!“ Nölkel appelliert am Europäischen Verbrauchertag an die Parteien, im Bundestagswahlkampf in dieser Hinsicht endlich Farbe zu bekennen.

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[DFV PM] Familiengerechte Arbeitsplätze statt arbeitsplatzgerechte Familien!

pexels-Eltern Kind von hinten(Berlin). „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ So steht es im Grundgesetz. „Doch wenn Paare sich für ein Leben mit Kindern entscheiden, sind es noch immer oft die Mütter, die beruflich und finanziell Nachteile in Kauf nehmen müssen“, kritisiert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh, anlässlich des Internationalen Frauentages. „Auch angesichts bestehender familienpolitischer Instrumente ist es nicht gelungen, die Mehrfachbelastung von Frauen zu verringern. Dazu kommt eine gesellschaftliche Nichtachtung der Familienarbeit, die Eltern verletzt und diese wichtige Leistung einfach kleinredet!“  

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[DFV PM] Doppelte Beiträge in den Sozialversicherungen - Parteien müssen Farbe bekennen!

Leere Taschen klein(Berlin). Mehr als elf Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern zahlen doppelt in die Sozialversicherungen ein. Bereits 2001 hat das Bundesverfassungsgericht im Pflegeversicherungsurteil entschieden, dass Eltern verfassungswidrig belastet werden, weil neben den Geldbeiträgen der gleichwertige Erziehungsbeitrag nicht berücksichtigt wird. Zwar gibt es einen minimalen Zusatzbeitrag für Kinderlose in der Pflegeversicherung. Doch weder werden Eltern auf diese Weise entlastet, noch wurden die anderen Zweige der Sozialversicherung ernsthaft auf den Prüfstand gestellt.

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[DFV PM] So werden Familien arm gemacht 

Schaubild Horizontaler Vergleich blanko PNG(Berlin/Freiburg). Wer finanziell viel leisten kann, wird höher besteuert als jemand, der es nicht kann. Das ist das Grundprinzip eines gerechten Steuersystems. Bei den Abgaben zu den Sozialversicherungen wird dieses Prinzip der Leistungsfähigkeit jedoch ignoriert. Die Folge: Eine kontinuierliche und dramatische Verarmung von Familien.

„Seit Jahren beobachten wir, dass sich die finanzielle Situation von Familien dramatisch verschlechtert. Kinder und ihre Eltern werden durch eine familienblinde Abgabenpolitik in den Ruin getrieben“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes.

Wie sich die Sozialabgaben auf die Familienfinanzen auswirken, zeigt der vom Deutschen Familienverband (DFV) und vom Familienbund der Katholiken (FDK) herausgegebene Horizontale Vergleich: Eine Familie mit zwei Kindern und einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 30.000 Euro erwirtschaftet nach Abzug von Steuern und Abgaben bereits ein Minus von über 5.000 Euro. Eine Familie mit fünf Kindern hat am Jahresende19.000 Euro zu wenig zur Verfügung.

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[DFV PM]: Familien brauchen Gerechtigkeit!

Mutter und Baby(Berlin). Dass Menschen füreinander einstehen, macht unsere Gesellschaft sozial. „Doch obwohl Familien dabei eine wichtige Rolle spielen und Leistungsträger unserer Gemeinschaft sind, werden sie durch eine familienblinde Steuer- und Abgabenpolitik arm gemacht“, kritisiert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann. Anlässlich des Welttages der sozialen Gerechtigkeit fordert er deshalb familiengerechte Beiträge in den Sozialversicherungen, eine familienorientierte Arbeitsmarktpolitik und Transparenz in der Darstellung familienpolitischer Förderung.

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[DFV] Mehr Internetsicherheit durch verantwortliches Engagement von Eltern und Staat

Kind am Tablet kleinKinder und Jugendliche gehen heute ganz selbstverständlich mit digitalen Medien um. „Damit sie sicher surfen können und vor Übergriffen geschützt werden, müssen aber nicht nur die Eltern ihre Verantwortung aktiv wahrnehmen. Auch der Staat hat hier eine Schutzaufgabe“, erklärt der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann. „Er muss die Anbieter in die Pflicht nehmen und verhindern, dass gefährdende Inhalte überhaupt erst auf Smartphones, Rechnern oder Tablets von Kindern landen.“

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[DFV] Wahlrecht ab Geburt: Der Zukunft eine Stimme geben!

wahlen pionki(Berlin). Anlässlich der Vorstellung des Kinderreports 2017 fordert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes Sebastian Heimann das Wahlrecht für Kinder und Jugendliche:

„Kinder sind unsere Zukunft, aber an der Wahlurne kommen sie nicht vor. 13 Millionen Bundesbürger unter 18 Jahren sind vom Wahlrecht und damit vom wichtigsten Grundrecht ausgeschlossen. Hier klafft ein riesiges Demokratiedefizit! Grundrechte gelten von Geburt an und nicht erst ab der Volljährigkeit. Wir brauchen deshalb ein Wahlrecht von Geburt an, das treuhänderisch von den Eltern ausgeübt wird, bis die Kinder alt genug sind, selbst zu wählen. Gebt den Kindern eine Stimme – sie haben unser Vertrauen verdient“, fordert Heimann.

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[DFV] Das Rentensystem muss nachhaltig und familiengerecht umgebaut werden!

Rentner Hand kleinDas derzeitige Rentensystem steuert auf eine Katastrophe zu. „Wir brauchen dringend eine Rentenreform, die das System auf stabile Beine stellt“, fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh, aus Anlass des 60. Jahrestages der Einführung der dynamischen Rente. „Das bisherige System belohnt Erwerbstätigkeit mit durchgehender Erwerbsbiografie und bestraft Kindererziehung. Mit ihrem Ja zu Kindern sichern Eltern aber die Zukunftsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme und die Innovationsfähigkeit unserer Gesellschaft. Sie machen den Generationenvertrag überhaupt erst möglich! Was Deutschland dringend braucht, ist deshalb ein nachhaltiges und familiengerechtes Rentensystem!“

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[DFV] Finanzen 2017: Für Familien großes Minus im Geldbeutel

„Familien brauchen finanzielle Sicherheit! Doch 2017 werden sie den Gürtel erneut enger schnallen müssen“, kritisiert Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes. „Hohe Abgaben und verfassungswidrige Beiträge in den Sozialversicherungen bringen bei einem Durchschnittsverdienst von rund 35.000 Euro im Jahr schon eine Familie mit zwei Kindern ins Minus.“

Seit Jahren zeigt der „Horizontale Vergleich“ des DFV auf einen Blick, wie familienblind Beiträge für Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung sind. Denn gleichgültig, ob kein oder ein Kind oder fünf Kinder erzogen werden, die Beiträge für Renten- und Krankenversicherung sind gleich hoch.

Horizontaler Vergleich2017

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