Pressemitteilungen 2017

Wahlrecht: Bundestag hat riesiges Repräsentationsproblem

Kind Zukunft lassedesignen(Berlin). Der Bundestag hat ein riesiges Repräsentationsproblem. „Die Abgeordneten vertreten schließlich nur 80 Prozent der Bundesbürger, denn 13 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bleiben außen vor“, kritisiert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes (DFV), Sebastian Heimann. „Sie sind vom Wahlrecht komplett ausgeschlossen. Das ist nicht im Sinne von Artikel 20 des Grundgesetzes.“ Die DFV-Kampagne „Nur wer wählt, zählt!“ will diese Lücke im demokratischen System schließen und fordert ein Wahlrecht ab Geburt.

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[DFV PM] Wahlrecht ab Geburt: Deutscher Familienverband startet bundesweite Kampagne

Renate Schmidt Foto  Riese klein(Berlin). Die neue Kampagne des Deutschen Familienverbandes ist gestartet: „Nur wer wählt, zählt!“ macht sich für ein Wahlrecht ab Geburt stark. „Bisher bleiben 13 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ohne Gehör, wenn es um Mitbestimmung in unserem Land geht“, kritisiert die Schirmherrin der Kampagne, Renate Schmidt, anlässlich des bundesweiten Kampagnenstarts.

„Immer weniger junge Menschen stehen heute immer mehr älteren und wahlberechtigten Menschen gegenüber – die Interessen der Jüngsten dürfen nicht länger unter den Tisch fallen!“ Artikel 20 Grundgesetz gibt vor, dass „alle Staatsgewalt vom Volke“ ausgeht. Zum Volk gehören Kinder wie Erwachsene.

Doch an der Wahlurne endet bisher eines der wichtigsten Grundrechte. Denn laut Artikel 38 Grundgesetz darf nur wählen, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. „Dieser Widerspruch muss endlich beseitigt werden“, fordert die Bundesfamilienministerin a.D. und frühere DFV-Präsidentin Renate Schmidt. „Mit unserer Kampagne wollen wir Kindern – und damit der Zukunft – endlich eine Stimme geben!“

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[DFV PM] Familien bei der Wohnungspolitik in den Fokus nehmen!

Bauzeichnung klein(Berlin). Die Miete macht heute einen Riesenposten im Portemonnaie von Familien aus. „Obwohl Wohnen ein Grundbedürfnis ist, müssen gerade Eltern mit mehreren Kindern einen Großteil ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben“, kritisiert die Vize-Präsidentin des Deutschen Familienverbandes, Petra Nölkel. „Denn neben der Miete steigen auch die Nebenkosten immer höher. Die dramatische Wohnsituation von Familien muss endlich verbessert werden!“ Nölkel appelliert am Europäischen Verbrauchertag an die Parteien, im Bundestagswahlkampf in dieser Hinsicht endlich Farbe zu bekennen.

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[DFV PM] Familiengerechte Arbeitsplätze statt arbeitsplatzgerechte Familien!

pexels-Eltern Kind von hinten(Berlin). „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ So steht es im Grundgesetz. „Doch wenn Paare sich für ein Leben mit Kindern entscheiden, sind es noch immer oft die Mütter, die beruflich und finanziell Nachteile in Kauf nehmen müssen“, kritisiert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh, anlässlich des Internationalen Frauentages. „Auch angesichts bestehender familienpolitischer Instrumente ist es nicht gelungen, die Mehrfachbelastung von Frauen zu verringern. Dazu kommt eine gesellschaftliche Nichtachtung der Familienarbeit, die Eltern verletzt und diese wichtige Leistung einfach kleinredet!“  

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[DFV PM] Doppelte Beiträge in den Sozialversicherungen - Parteien müssen Farbe bekennen!

Leere Taschen klein(Berlin). Mehr als elf Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern zahlen doppelt in die Sozialversicherungen ein. Bereits 2001 hat das Bundesverfassungsgericht im Pflegeversicherungsurteil entschieden, dass Eltern verfassungswidrig belastet werden, weil neben den Geldbeiträgen der gleichwertige Erziehungsbeitrag nicht berücksichtigt wird. Zwar gibt es einen minimalen Zusatzbeitrag für Kinderlose in der Pflegeversicherung. Doch weder werden Eltern auf diese Weise entlastet, noch wurden die anderen Zweige der Sozialversicherung ernsthaft auf den Prüfstand gestellt.

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[DFV PM] So werden Familien arm gemacht 

Schaubild Horizontaler Vergleich blanko PNG(Berlin/Freiburg). Wer finanziell viel leisten kann, wird höher besteuert als jemand, der es nicht kann. Das ist das Grundprinzip eines gerechten Steuersystems. Bei den Abgaben zu den Sozialversicherungen wird dieses Prinzip der Leistungsfähigkeit jedoch ignoriert. Die Folge: Eine kontinuierliche und dramatische Verarmung von Familien.

„Seit Jahren beobachten wir, dass sich die finanzielle Situation von Familien dramatisch verschlechtert. Kinder und ihre Eltern werden durch eine familienblinde Abgabenpolitik in den Ruin getrieben“, sagt Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes.

Wie sich die Sozialabgaben auf die Familienfinanzen auswirken, zeigt der vom Deutschen Familienverband (DFV) und vom Familienbund der Katholiken (FDK) herausgegebene Horizontale Vergleich: Eine Familie mit zwei Kindern und einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 30.000 Euro erwirtschaftet nach Abzug von Steuern und Abgaben bereits ein Minus von über 5.000 Euro. Eine Familie mit fünf Kindern hat am Jahresende19.000 Euro zu wenig zur Verfügung.

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[DFV PM]: Familien brauchen Gerechtigkeit!

Mutter und Baby(Berlin). Dass Menschen füreinander einstehen, macht unsere Gesellschaft sozial. „Doch obwohl Familien dabei eine wichtige Rolle spielen und Leistungsträger unserer Gemeinschaft sind, werden sie durch eine familienblinde Steuer- und Abgabenpolitik arm gemacht“, kritisiert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann. Anlässlich des Welttages der sozialen Gerechtigkeit fordert er deshalb familiengerechte Beiträge in den Sozialversicherungen, eine familienorientierte Arbeitsmarktpolitik und Transparenz in der Darstellung familienpolitischer Förderung.

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[DFV] Mehr Internetsicherheit durch verantwortliches Engagement von Eltern und Staat

Kind am Tablet kleinKinder und Jugendliche gehen heute ganz selbstverständlich mit digitalen Medien um. „Damit sie sicher surfen können und vor Übergriffen geschützt werden, müssen aber nicht nur die Eltern ihre Verantwortung aktiv wahrnehmen. Auch der Staat hat hier eine Schutzaufgabe“, erklärt der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Sebastian Heimann. „Er muss die Anbieter in die Pflicht nehmen und verhindern, dass gefährdende Inhalte überhaupt erst auf Smartphones, Rechnern oder Tablets von Kindern landen.“

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[DFV] Wahlrecht ab Geburt: Der Zukunft eine Stimme geben!

wahlen pionki(Berlin). Anlässlich der Vorstellung des Kinderreports 2017 fordert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes Sebastian Heimann das Wahlrecht für Kinder und Jugendliche:

„Kinder sind unsere Zukunft, aber an der Wahlurne kommen sie nicht vor. 13 Millionen Bundesbürger unter 18 Jahren sind vom Wahlrecht und damit vom wichtigsten Grundrecht ausgeschlossen. Hier klafft ein riesiges Demokratiedefizit! Grundrechte gelten von Geburt an und nicht erst ab der Volljährigkeit. Wir brauchen deshalb ein Wahlrecht von Geburt an, das treuhänderisch von den Eltern ausgeübt wird, bis die Kinder alt genug sind, selbst zu wählen. Gebt den Kindern eine Stimme – sie haben unser Vertrauen verdient“, fordert Heimann.

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[DFV] Das Rentensystem muss nachhaltig und familiengerecht umgebaut werden!

Rentner Hand kleinDas derzeitige Rentensystem steuert auf eine Katastrophe zu. „Wir brauchen dringend eine Rentenreform, die das System auf stabile Beine stellt“, fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh, aus Anlass des 60. Jahrestages der Einführung der dynamischen Rente. „Das bisherige System belohnt Erwerbstätigkeit mit durchgehender Erwerbsbiografie und bestraft Kindererziehung. Mit ihrem Ja zu Kindern sichern Eltern aber die Zukunftsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme und die Innovationsfähigkeit unserer Gesellschaft. Sie machen den Generationenvertrag überhaupt erst möglich! Was Deutschland dringend braucht, ist deshalb ein nachhaltiges und familiengerechtes Rentensystem!“

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[DFV] Finanzen 2017: Für Familien großes Minus im Geldbeutel

„Familien brauchen finanzielle Sicherheit! Doch 2017 werden sie den Gürtel erneut enger schnallen müssen“, kritisiert Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes. „Hohe Abgaben und verfassungswidrige Beiträge in den Sozialversicherungen bringen bei einem Durchschnittsverdienst von rund 35.000 Euro im Jahr schon eine Familie mit zwei Kindern ins Minus.“

Seit Jahren zeigt der „Horizontale Vergleich“ des DFV auf einen Blick, wie familienblind Beiträge für Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung sind. Denn gleichgültig, ob kein oder ein Kind oder fünf Kinder erzogen werden, die Beiträge für Renten- und Krankenversicherung sind gleich hoch.

Horizontaler Vergleich2017

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Nur wer wählt, zählt!

13 Millionen Bürger unter 18 Jahren sind vom Wahlrecht ausgeschlossen! Helfen Sie, der Zukunft eine Stimme zu geben.

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zur Mitgliedschaft offen.

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Deutscher Familienverband e.V.

Seelingstraße 58
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Fon 030 - 30 88 29 60
Fax 030 - 30 88 29 61
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