Dieser Tipp kann sehr viel Geld sparen!

Rentnerinnen und Rentner aufgepasst:

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Seit 1. August gilt eine Neuregelung in der Krankenversicherung der Rentner. Wer Kinder erzogen hat und von seiner oftmals nicht gerade üppigen Rente hohe private Krankenversicherungsbeiträge bezahlen muss, sollte jetzt aufpassen und aktiv werden. Das rät Siegfried Stresing, Vizepräsident und Rentenexperte des Deutschen Familienverbandes (DFV).

Jahrelang schauten Frauen, die wegen Kindererziehung längere Zeit aus dem Berufsleben ausgeschieden sind, ungläubig auf ihre sowieso schon geringe Rente. Da sie nicht pflichtversichert in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) waren, mussten sie erhebliche Beiträge für eine private Krankenkassenversicherung aufbringen.

Für eine günstigere Pflichtversicherung erfüllten sie oft nicht die sogenannte Vorversicherungszeit in der 2. Hälfte des Erwerbslebens. Von der erstmaligen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bis zur Rentenantragstellung mussten mindestens 9/10 der zweiten Hälfte dieses Zeitraums mit einer Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung belegt sein.

ältere Frau Portrait PixabayAm 1. August trat nun eine Gesetzesänderung in Kraft, die die Regelung entschärft. Durch eine Anrechnung von Erziehungszeiten von drei Jahren für jedes Kind auf Mitgliedszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung wird Betroffenen der Weg in die kostengünstigere Krankenversicherung der Rentner erleichtert. Die Neuberechnung  gilt sowohl für Bestands-, als auch für Neurentnerinnen. Auch viele Männer, die zum Beispiel während einer Phase der Selbstständigkeit privat versichert waren, könnten davon profitieren.

Mehrfachberücksichtigung nicht ausgeschlossen

Noch sind die Einzelheiten nicht bekannt, aber die Anrechnungszeiten von drei Jahren für jedes Kind auf die Vorversicherungszeit werden nach Angaben des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nicht nur einem Elternteil, sondern jedem Elternteil zugeordnet. Es sieht sogar so aus, als ob auch Pflegeeltern einbezogen sein könnten, so dass unter Umständen vier Elternteile betroffen sein könnten. Eine Mehrfachberücksichtigung scheint nicht ausgeschlossen zu sein. Durch eine Anrechnung von Erziehungszeiten von drei Jahren für jedes Kind auf Mitgliedszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung wird Betroffenen der Weg in die kostengünstigere Krankenversicherung der Rentner erleichtert. Die Neuberechnung gilt sowohl für Bestands-, als auch für Neurentnerinnen.

Auch viele Männer, die zum Beispiel während einer Phase der Selbstständigkeit privat versichert waren, könnten davon profitieren. Noch sind die Einzelheiten nicht bekannt aber die Anrechnungszeiten von drei Jahren für jedes Kind auf die Vorversicherungszeit werden nach Angaben des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nicht nur einem Elternteil, sondern jedem Elternteil zugeordnet. Es sieht sogar so aus, als ob auch Pflegeeltern einbezogen sein könnten, so dass unter Umständen vier Elternteile betroffen sein könnten. Eine Mehrfachberücksichtigung scheint nicht ausgeschlossen zu sein.

Krankenkasse fragen

Wer wegen fehlender Vorversicherungszeit bisher freiwillig versichert ist, sollte sich an seine Krankenkasse wenden. „Fordern Sie Ihre Krankenkasse auf, die Zeiten zu überprüfen. Ein formloser Antrag genügt,“ rät Stresing. „Eine Pflicht zur Prüfung durch die Kasse von Amts wegen besteht nicht“. Sinnvoll sei es, sich an die Krankenkasse zu wenden, welche zum Zeitpunkt des Rentenantrages schon einmal die Vorversicherungszeit geprüft habe.

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