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Wenn Familienpolitik von Personalmanagern definiert wird 

Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) kritisierte jüngst die familienpolitischen Maßnahmen in Deutschland und veröffentlichte ein eigenes Thesenpapier zur Familienpolitik.

In acht Thesen skizzieren die Personalmanager eine Familienpolitik nach den Erfordernissen der Wirtschaftspolitik. Doch auch wenn die Familienpolitik ihre Wirkung in die Wirtschaft ausstrahlt, so ist sie eine Domäne eigener Qualität, die in erster Linie den Lebenserfordernissen von Müttern, Vätern und ihren Kindern gerecht werden muss. Im gesamten Thesenpapier des Bundesverbandes der Personalmanager dominiert die wirtschaftspolitische Sichtweise. Maßnahmen für Familien seien erst förderwürdig, wenn sie wirtschaftlichen Gesichtspunkten genügen.

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Chatroom Familie - oder wie wird heute miteinander geredet?

Tablet, Smartphone, Facebook und Co.: Jugendliche bewegen sich spielerisch und blitzschnell im virtuellen Raum. Aber wie steht es eigentlich mit der realen Kommunikation zwischen Jung und Alt? Eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von Jacobs Krönung hat dieses Thema untersucht. Gut 1.700 Personen ab 14 Jahre wurden bundesweit dafür befragt.

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DFV-Experten geben ausländischen Journalisten Auskunft

Dr. Klaus Zeh und Petra Nölkel vom Deutschen FamilienverbandDas Thema U3-Betreuung wird derzeit landauf, landab diskutiert. Der Deutsche Familienverband (DFV) ist ein gefragter Interviewpartner, wenn es zum Beispiel um die Betreuung von Kindern, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die Wahlfreiheit der Eltern geht. Verbandspräsident Dr. Klaus Zeh und Vize-Präsidentin Petra Nölkel wurden kurz vor Inkrafttreten des rechtlichen Anspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder bis zum 3. Lebensjahr gebeten, Fragen der Auslandsmedien zu beantworten. Eingeladen hatte der Verein der Ausländischen Presse in Deutschland

Das Interesse an der Pressekonferenz im European Council on Foreign Relations war hoch, die Fragen der Korrespondenten vielschichtig. Die DFV-Spitze analysierte nicht nur den Stand der Umsetzung des gesetzlichen Anspruchs, sondern forderte vor allem qualitative Maßstäbe, um die Ein- bis Zweijährigen gut und behütet betreut zu wissen. Notwendig seien bundeseinheitliche Standards, die unter anderem ein angemessenes Betreuer-Kind-Verhältnis, eine akzeptable Entfernung der Einrichtung zum Elternhaus und – wenn gewünscht – eine Ganztagsbetreuung mit festen Bezugspersonen garantieren.  Auch die Anzahl der benötigten Erzieher und Erzieherinnen sowie die Qualität ihrer Ausbildung müssten Priorität haben.

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Aus den Gesprächen sind u.a. folgende Beiträge entstanden:

 

Ist Deine Familie tatsächlich in Deiner "beitragsfreien" Krankenversicherung mitversichert? NEIN!

Werden Kinder und nicht berufstätige Ehegatten in der Gesetzlichen Krankenversicherung tatsächlich beitragsfrei versichert? Mitnichten!

Familien sind laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung nicht Leistungsempfänger, sondern Nettozahler!

Familien zahlen nicht nur Krankenkassenbeiträge für die laufenden Kosten der Krankenversicherung, sie sichern durch ihre Kinder auch deren Fortbestand. Sie leisten also einen finanziellen und generativen Beitrag. Die Umlagefinanzierung des Systems basiert allerdings darauf, dass die Erwachsenengeneration die eigenen Gesundheitsleistungen finanziert und darüber hinaus auch die der Kinder und der Alten. Da heute die Menschen weniger Kinder bekommen, gerate das System immer stärker aus dem Gleichgewicht.

Die beitragsfreie Mitversicherung ist damit alles andere als beitragsfrei! Die Höhe der Beiträge berücksichtige nämlich nicht, dass der Versicherte nicht nur sich selbst, sondern auch die Kinder und eventuell den nicht berufstätigen Ehegatten unterhalten muss.

Sie wollen mehr erfahren? Schauen Sie sich unser Video zur „beitragsfreien“ Krankenversicherung an!

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Wandel erfordert neue Strategien

familie-fuenfkoepfigAuf der Straße spielen, allein herumstromern, bei Oma Kuchen essen – nach der Schule gehörte der Tag vor Jahrzehnten noch den Kindern. Heute wachsen nur selten Mädchen und Jungen in einer Großfamilie auf, in der mehrere Generationen zusammen leben und die Freizeit ist knapp. Der 14. Kinder- und Jugendbericht hat im Auftrag des Bundesfamilienministeriums untersucht, wie sich die Umstände für Kinder und Heranwachsende verändert haben und was das für ihre Lebenswelt, die eigenen und die an sie gestellten Ansprüche bedeutet. Wir wollen einige Punkte daraus thematisieren.

Während vor einigen Jahrzehnten vor allem Eltern und Familie die Erziehung der Kinder in der Hand hatten, mischen sich in unserer heutigen Gesellschaft die Erziehungspartner. In und nach der Schule übernehmen Pädagogen einen wesentlichen Teil der Betreuung und Bildung. Laut dem 14. Kinder- und Jugendbericht stößt das in den meisten Fällen nicht auf den Widerstand der Eltern, sondern auf ihr Wohlwollen. Der Bericht unterstreicht: „Die Stärkung der öffentlichen Verantwortung geht nicht einher mit einem, wie auch immer gearteten, Bedeutungsverlust der Familie."

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Fax 030 - 30 88 29 61
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