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Wohnen: Ein Grundbedürfnis wird zum Luxus!

HomeDie meisten Menschen wünschen sich einen angemessen großen, schönen Wohnraum. Das gehört zur Lebensqualität. Doch der Wohnungsmarkt ist leergefegt, vor allem in den Ballungszentren. Die Mieten steigen und steigen und um den begehrten Mietvertrag zu unterschreiben, nehmen potentielle Bewerber selbst Staffel- und Indexmieten in Kauf. Vor allem Familien ziehen den Kürzeren, denn sie brauchen große Wohnungen und konkurrieren oft mit gut situierten Singles und Paaren. Viele Vermieter wollen aus „Rücksicht“ auf andere Mieter keine Kinder im Haus: Zu laut, zu wild, zu schmutzig.

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Treffen mit Eckhard Pols (MdB) 

Pols Heimann 800Wie kann man Mitwirkungsrechte von Kindern und Jugendlichen stärken? Wie wirken sich Sozialabgaben im Geldbeutel von Familien aus und wie wichtig ist politisches Handeln im Zeichen steigender Mieten und Wohneigentumspreise?

Das waren gestern Nachmittag die Hauptpunkte im Austauschgespräch zwischen dem Bundestagsabgeordneten Eckhard Pols (links im Bild) und Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes.

„Die Beitragsgestaltung in der Sozialversicherung ist familienblind und widerspricht dem Geist einschlägiger Verfassungsgerichtsurteile. Eltern werden genauso zu Beiträgen verpflichtet als hätten sie gar keinen Nachwuchs, sorgen aber gerade mit ihren Kindern für den Erhalt des Generationenvertrages“, sagte Heimann und informierte über die Kampagne auf http://www.elternklagen.de, die gegenwärtig mit zwei Verfassungsbeschwerden vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig ist.

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Alleinerziehend und allein gelassen?

Babyhand Schnuller lisaluciaEin Kind großzuziehen ist überwältigend und eine Riesenherausforderung. Was will ich meinem Nachwuchs mit auf den Weg geben, welche Werte habe ich? Die Auseinandersetzung mit Erziehungsfragen und Übermüdung ist ebenso beeindruckend wie das Staunen über die Entwicklung und die überwältigende Liebe für das Kind. Als Paar teilt man sich Aufgaben und Freude. Lebt das Kind größtenteils nur bei einem Elternteil, muss der das Schöne und Schwierige allein schultern. Und dann ist da auch noch die Sache mit den Finanzen…

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Kinderexistenzminimum: Prof. Anne Lenze und Prof. Joachim Wieland im Gespräch

LenzeAm 17. November 2016 geht es in Berlin um ein gerechtes Kinderexistenzminimum. Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) lädt zu einer Diskussion ins Centre Monbijou. Zu den Podiumsgästen gehört Professor Anne Lenze von der Hochschule Darmstadt. Sie lehrt Familien-, Jugend- und Sozialrecht und steht für eine moderne, soziale und beitragsgerechte Familienpolitik. In der Diskussion trifft sie auf Professor Joachim Wieland von der Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer.

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Eltern tragen Verantwortung für ihr Kind – auch wenn die Familie auseinander bricht

Paar zerstritten DDRockstarTrennen sich die Eltern, bricht für ein Kind die Welt zusammen. Emotional muss es sich mit der neuen Situation zurechtfinden: Zerrissen und doch loyal zu sein. Für die Eltern geht es darüber hinaus auch um finanzielle Fragen. Wo lebt das Kind, wer zahlt Unterhalt und wie viel? Das Unterhaltsrecht regelt diese Aspekte. Wer das Kind überwiegend betreut und erzieht, erfüllt seinen Unterhaltsbeitrag auf diese Weise. Der andere Elternteil ist barunterhaltspflichtig.

Doch Theorie und Praxis fallen manchmal weit auseinander. Zum einen bleiben viele Unterhaltszahlungen aus, kommen unregelmäßig oder sind zu gering. Und auch die Erziehungsmodelle haben sich geändert. Wechseln die Kinder zwischen den Eltern und leben bei Vater und Mutter zu gleichen Teilen, entfällt der finanzielle Unterhalt – denn beide leisten den gleichen Anteil Erziehungsarbeit. Dennoch müssen Kita-Beiträge, Klassenfahrten, Kleidung, Schulmaterial und Ausstattung bezahlt werden. Das verlangt den Eltern gelingende Kommunikation und guten Willen ab – was nicht in jedem Fall gelingt.

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Fon 030 - 30 88 29 60
Fax 030 - 30 88 29 61
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