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60 Jahre Rentenreform: Politische Blindheit macht heute die Generationen arm

Rente kleinDie Rentenreform 1957 sollte Konrad Adenauers großer Wurf werden. Den Wechsel von der kleinen Rente als Zubrot hin zur „dynamischen Rente“, die einkommensabhängig wächst und den Lebensstandard sichern sollte, setzte der damalige Bundeskanzler schließlich gegen viel Widerstand durch. Die Reform verließ sich dabei auf die Jungen: Rente war nicht länger ein verzinster Beitrag des Versicherungsnehmers selbst, sondern die mittlere Generation zahlte einen bestimmten Prozentsatz ihres Einkommens als Rente an die ältere Generation. Vertraut wurde darauf, dass das System auch mit den nachwachsenden Generationen funktioniert, denn „Kinder kriegen die Leute immer“. Weit gefehlt.

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Beitragsbemessungsgrenzen 2017

Der aktuelle Rentenwert eines Entgeltpunktes in der Rentenversicherung beträgt zurzeit 30,45 Euro in den alten Bundesländern und 28,66 Euro in den neuen Ländern. Er wird am 1.Juli eines Jahres durch die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates festgelegt. Wer 1952 geboren wurde und 2017 in Rente geht, muss für eine Rente ohne Abschlag sechs Monate über seinen 65. Geburtstag hinaus arbeiten.

Die Zahlen für 2017 auf einen Blick:

 

Rechengröße (in Euro)

Alte Bundesländer

Neue Bundesländer

 

Monat

Jahr

Monat

Jahr

 

 vorläufiges Durchschnittsentgelt in der  Rentenversicherung/Jahr

37.103

37.103

 Bezugsgröße in der Sozialversicherung

2.975

35.700

2.660

31.920

 Beitragsbemessungsgrenze in der Renten-  u.  Arbeitslosenversicherung

6.350

76.200

5.700

68.400

 Beitragsbemessungsgrenze in der  knappschaftlichen Rentenversicherung

7.850

94.200

7.000

84.000

 Beitragsbemessungsgrenze in der  gesetzlichen  Kranken- und  Pflegeversicherung

4.350

52.200

4.350

52.200

 Versicherungspflichtgrenze in der Kranken-  und  Pflegeversicherung

4.800

57.600

4.800

57.600

Zehn Jahre Elterngeld: Mehr Arbeitsmarkt- als Familienpolitik!

Mutter und BabyWer mit Kindern lebt, braucht Zeit und finanzielle Sicherheit. Vor allem in den ersten Lebensjahren des Babys sind die Eltern rund um die Uhr gefordert. Doch meist ist gerade dann das Geld knapp, wenn ein Elternteil die Erziehungsarbeit übernimmt. Bis Ende 2006 erhielten Eltern nach der Geburt des Kindes und nach Prüfung der Bedürftigkeit Erziehungsgeld. Der Sozialtransfer betrug 300 (24 Monate) beziehungsweise 450 Euro (12 Monate) und war an enge Einkommensgrenzen der Familie gebunden. 2007 wurde dieses Modell vom Elterngeld abgelöst. Die  Einkommensersatzleistung wird nun in den ersten 12 Lebensmonaten des Kindes gezahlt und beträgt je nach Verdienst vor der Geburt 300 bis maximal 1800 Euro. Entscheidet der Vater, sich in dieser Zeit für mindestens zwei Monate ebenfalls um den Nachwuchs zu kümmern, verlängert sich der Elterngeldbezug auf 14 Monate.  

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DFV bei der SPD-Programmkommission: Familienpolitik ist ein zentrales Thema!

klauszehDer Bundestagswahlkampf 2017 steht vor der Tür. Die SPD-Programmkommission lud deshalb am Montag Familienverbände, Gewerkschaften und Organisationen zum Gespräch, um über familienpolitische Schwerpunkte für das SPD-Wahlprogramm zu diskutieren. Präsident Dr. Klaus Zeh vertrat den Deutschen Familienverband in der Gesprächsrunde mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Carola Reimann.

In seinem Statement begrüßte der DFV-Präsident das Bekenntnis der SPD zur gesellschaftlichen Bedeutung von Familien. Allerdings gebe es mit Blick auf das Wahlprogramm erheblichen Nachbesserungsbedarf. „Familien erwarten vom Staat keine Alimentierung. Die Erziehung ihrer Kinder ist laut Grundgesetz zuförderst eine Angelegenheit der Eltern. Der Staat muss sie aber bei dieser Aufgabe unterstützen“, forderte Zeh. Familien verlangen eine gerechte Familienpolitik, damit sie gar nicht erst bedürftig werden.

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Jugend und Parteien: einander fremd?

Buch Jung Politisch Aktiv

 Der Jugendliche – das unbekannte Wesen? Besonders für Parteien, möchte man scherzen. Letztes Jahr zeigte die Shell-Jugendstudie erneut, dass Jugendliche Parteien wenig Vertrauen entgegen bringen, obwohl sich immer mehr Jugendliche für „politisch interessiert“ halten. Wie passt das zusammen?

Grund genug für die Friedrich Ebert-Stiftung (FES) und das Deutschen Jugendinstitut, einmal genauer nachzufragen. Mit Hilfe des Meinungsforschungsinstituts infas befragte man 2.075 Jugendliche zwischen 14 und 29 Jahren. Dabei wollte man herausfinden:
Wie, wo und warum engagieren sich Jugendliche heute politisch und gesellschaftlich? Welche Unterschiede zwischen Alter, Geschlecht, Bildung und Herkunft gibt es? Und wie kann man ihr Engagement fördern?
Die Kernergebnisse können bereits auf der Webseite der FES eingesehen werden.

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