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Deutscher Familienverband: Einsatz für mehr Gerechtigkeit für Familien

Stresing Stutt FamiliengerechtigkeitFamilien sind in der Sozialversicherung vor allem eins  Nettozahler! 

In der aktiven Familienphase müssen Familien, beispielsweise in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), deutlich höhere Beiträge bezahlen als sie und ihre Kinder an Kosten verursachen. Sie sind also eine wichtige Stütze des Solidarsystems in Deutschland, ihnen selbst wird aber kaum Solidarität entgegengebracht. 

Siegfried Stresing, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes e.V. (DFV), betonte auf Einladung der CDU Stuttgart zum Thema "Familiengerechtigkeit in der Pflegeversicherung", dass, entgegen der weit verbreiteten Meinung, Familien durch die gegenwärtigen Sozialversicherungsbeiträge stark benachteiligt werden. "Von einer beitragsfreien Mitversicherung kann man daher keinesfalls sprechen!", betonte Stresing in Bezug auf die GKV. Familien sind die wichtigste Basis der Pflege-, Renten- und Krankenversicherung, aber anstatt sie zu entlasten, werden sie sogar doppelt herangezogen.

Neben den Beitragszahlungen tragen Mütter und Väter durch die Erziehungsleistung ihrer Kinder selbst wesentlich dazu bei, dass es in Zukunft weiterhin Beitragszahler gibt, die das Solidarsystem stützen. Die Kinder werden später mit ihren Beiträgen nicht nur ihre eigenen Gesundheitskosten und ihrer Eltern bezahlen, sondern auch die der Renter, die selbst nie Kinder gehabt haben und dadurch von den Beiträgen der Familien überproportional profitieren.

Familien leisten mit der Förderung und Erziehung ihrer Kinder einen wesentlichen generativen Beitrag für den Erhalt und die Funktionsfähigkeit der Sozialversicherungen. Für die Fortexistenz der solidarischen Krankenversicherung sind Eltern mit ihren Kindern sogar unersetzlich. Allein unsere Kinder garantieren, dass die GKV nicht noch weiter in eine gefährliche Schieflage gerät. Angesichts der demografischen Krise, in der wir uns längst befinden, sollten bei uns alle Alarmglocken läuten. Wie die Pflege- und Rentenversicherung, ist die GKV auf den Generationenvertrag angewiesen: die jungen Erwachsenen sorgen für die Alten, die Gesunden für die Kranken. Doch was passiert, wenn immer weniger Kinder geboren werden, die das System stützen? Wie kann die Sozialversicherung in Zukunft bezahlbar bleiben?

Am Ende der Diskussionsrunde waren sich die Teilnehmer in einem wesentlichen Punkt einig: Familie ist der Ort, an dem Eltern für Kinder und Kinder für Eltern dauerhaft Verantwortung tragen.

Weitere Informationen rund um das Thema "Familiengerechtigkeit in den Sozialversicherungen":

 Video: Krankenversicherung - beitragsfrei?

Video: Freibeträge in der Krankenversicherung

Studie der Bertelsmann-Stiftung: "Familien in der gesetzlichen Rentenversicherung" (Prof. Dr. Martin Werding)

Studie der Bertelsmann-Stiftung: "Familienlastenausgleich in der Gesetzlichen Krankenversicherung?" (Dr. Frank Niehaus)

 

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Foto: Mit freundlicher Genehmigung, CDU Stuttgart/René Hildebrandt.

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